Wortungetüme – heute: Klontumpen

Heute lasse ich mich zu einer üblen Glosse hinreißen:
Die Wortverdrehung Klontumpen geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Sie vesucht sich durch ein paar verstopfte Synapsen hindurch zu zwängen, was aber völlig unmöglich ist, da mein Sprachzentrum dieses Unwort sofort wieder aushmhmhm will. Wollen doch ein paar Pinselschwinger in meiner Nachbarschaft Werbung für ihre Kunstfertigkeiten mit so einem Wortmonster machen.
Wenn sie so malen, wie sie werben, dann wird die Weinland wohl mit tunben Rafben gollvekleckert sein.
Ein Kontlumpen hätte es doch auch getan, aber nein, der Wortklon mußte her…

Zur Künsterlin: Ute Safrin.

Eine Antwort zu “Wortungetüme – heute: Klontumpen”

  1. Anonymous Sagt:

    Tja, lieber Mogul, mit Buchstaben rummgebastelt wird auch hier in der Saarbrücker Nachbarschaft: Im Gasthaus Bingert hängt ein Bild und auf dem steht „MEDIEN MEIDEN“ – Da sind jetzt ja nur zwei Buchstaben vertauscht! Und die liegen auch noch direkt nebeneinander! Ich find‘ das toll! Jedenfalls solange wie ich die Buchstaben noch auseinanderhalten kann… also nicht sehr lange… denn die überaus charmanten Bedienungen im Gasthaus Bingert sind nicht nur charmant – sie sind auch sehr schnell… und ich vertrag‘ ja nix! Ein, zwei Klonhumpen und ich bin hinueber… so wie jetzt…

    Viele Gruesse vom zukuenftigen Zechbruder Schuetz…

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