Neues von den Käsezüchtern

schweiz_logo.jpgSeit einem Jahr leben sie nun in der Schweiz, aber die Käsezucht lassen sich die Schweizer nicht so einfach von ausgewanderten Deutschen aus der Hand nehmen.
Wenn der Käsezüchter in spe ein Indianer wäre, dann würde er den Namen tragen: „Der-Liebhaber-seltsamer-Argumentationslinien“.
Da sich das auch Indianer nur schwer merken können, heißt er vereinfachend: „DLSA“.
Seit neuestem ist nun noch ein anderer Name hinzugekommen:
„Der Schweizer Elefantenmensch“.
krank
DLSA hat sich eine seltene Krankheit
280px-pneumokokken.jpg
(Streptokokken in der Nase) eingefangen. Sein Kopf schwoll an wie ein Heißluftballon. Das Bild oben wurde zwei Tage vor dem Schwellkörpergau aufgenommen. Selbst erfahrene mit allen Krankheiten konfrontierte seuchenerfahrene Pfleger liefen offenen Mundes gegen die Wände beim Anblick des armen DLSA.
Knapp an der bakteriellen Hirnhautentzündung vorbeigerutscht. Gott sei Dank!
Und was lernen wie daraus: die schweiz_logo.jpg ist nicht nur klein, sondern auch noch lebensgefährlich.

4 Antworten zu “Neues von den Käsezüchtern”

  1. filmmogul » Blog Archiv » Darf ich vorstellen: “Oranje Poppins” Sagt:

    […] filmmogul film + foto + fantasie = kontrollierter Größenwahn! « Neues von den Käsezüchtern […]

  2. filmmogul » Blog Archiv » Ein Jahr Frankreich # 3 Evian! Wasser = flüssiges Gold Sagt:

    […] EVIAN? EVIAN, liegt am Genfer See, den die Franzosen "Le Lac Léman" nennen. Genau! Da wo das stille Wässerchen herkommt. Hier die Abfüllung in Amphion les bain. Bei der Anreise über Basel 10 Kilometer Stau vor der Schweizer Grenze. SCHWEIZ? Da war doch was! Richtig. Unser Erdbeerkind hat keinen Pass dabei, aber der Schweizer und jeder, der durch die Schweiz will, muss schon im zarten Alter von 6 Wochen einen Pass haben. Drei Stunden warten und dann umdrehen müssen? Ich sehe schon die Zähne fletschenden Zöllner und mich, der ich verzweifelt mit der Deutschen Botschaft telefoniere. Aber sie winken uns durch – auch ohne Vignette. Nie würde ich in die Schweiz gehen, man fühlt sich praktisch von der Ein- bis zur Ausreise kontrolliert und gemaßregelt. Außerdem darf man nur 120 fahren, da kann man ja gleich laufen.Weitere Seitenhiebe auf die Schweizer und die armen Käsezüchter werden folgen. Während ich vom 5 Sterne Golfhotel in Evian les Bain mit eigenem Hubschrauberlandeplatz träume, hat meine Begleitung den Braten längst gerochen, es wird in einer Art Jugendherberge residiert. Die Organisation, die den Austausch für Grundschullehrer anbietet (OFAJ/DFJW), lockt uns nach Evian und nun stolpere ich mit dem Erdbeerkind auf dem Arm in das mir zugewiesene Zimmer. Dort liegen schon zwei Kursteilnehmerinnen und verdutzt gehe ich rückwärts wieder raus. Nach reichlich lamentieren an der Rezeption, bekomme ich ein Familienzimmer, allerdings steht dort der Kühlschrank mitten in einem See Abtauwasser, in den das Erdbeerkind gezielt hinein schliddert. Einen Vorteil hat das Ganze, es kann nix kaputt gehen, weil schon alles kaputt ist. Das Zimmer gibt nichts her (außer den Blick auf den See) , aber das Essen entschädigt – auch bei Selbstbedienung sind 4 Gänge Minimum. Vielleicht ist das auch typisch Frankreich: weniger Wohnen, besser Essen. Die Befürchtungen der Kursteilnehmer gehen weit auseinander, während die Deutschen vom Auseinandergehen Angst haben, befürchten die Franzosen in Deutschland "keinen Käse zu finden". Fazit des Treffens: unser Reiseziel wird korrigiert, hatte ich mich schon mit dem Gedanken angefreundet als Stahlarbeiter in Caen anzufangen, soll es nun nach "La Manche" gehen: Spontane Assoziationen: Kreidefelsen und Kühe, die in der Fantasie vom Kreidefelsen ins Wasser hüpfen. Muss mit Monty Python zusammenhängen ("Ihr schwulen Engländer!"). Schön ist es in Evian, wenn man sich dann noch vorstellt, dass es hier mal Piraten gab, wird es geradezu romantisch. […]

  3. filmmogul » Blog Archiv » EM 2008: die Käsezüchter üben schon mal rhythmische Ballgymnastik Sagt:

    […] In der Schweiz ist ja die rhythmische Sportgymnastik viel weiter verbreitet als bei uns, weshalb der gewönliche Fußballprofi auch den Anforderungen musisch geschulter Trainer standhalten muss. Die Trainingsmethoden des Nationalteams wurden erstmals von “DLSA” (der verständlicher Weise findet, dass sich die Schweizer “so toll” bewegen können) beobachtet. Mittels einer Puppe wurden einzelne Trainingseinheiten nachgestellt. Vielleicht wird der unorthodoxe Trainingsstil der Schweizer ja für ein Weiterkommen sorgen – mental, doch niemals bei einer EM. Freuen wir uns nicht zu früh, das Trainingslager liegt nah an Italien (“von Siegern lernen”) und die eine oder andere theatralische Geste, wird den ein oder anderen Freistoß nach sich ziehen. “Ah, ich habe Migräne!” Tags: Ausland, Fußball, Schweiz, soccer […]

  4. peter Pusi Sagt:

    So ein Scheiß!!!!

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