# 62 Wintereinbruch auf Französisch

flaggezwei_jahre_frankreich
Man ist es einfach nicht gewohnt hier in der Normandie. Seit über 10 Jahren gab es keinen Schnee mehr und nun 20 cm in ein paar Stunden. Autos bleiben massenweise liegen, Räumfahrzeuge gibt es scheinbar nicht und bei uns kommt sowieso keines vorbei. Das Auto kann nicht mal aus dem Hof bewegt werden (nun nicht mehr). Nicht mal die Hauptstraßen sind frei, die N13, Verkehrsader in La Manche wir einfach die ganze Nacht gesperrt -vorsorglich. Der Kühlschrank ist voll und es ist wunderschön draußen:
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Winterruhe!

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3 Antworten zu “# 62 Wintereinbruch auf Französisch”

  1. Sigrid Sagt:

    Aha eingeschneit also. Als wenn ihr im höchsten Norden oder in den Alpen wohnen würden.
    Allerdingns sieht es im Süden auch nicht viel besser aus. Ich dachte ich kann den Bikini einpacken das wird wohl nichts .
    Wie im April !!! Das Wetter macht was es will.
    Aber das mit dem vollen Kühlschrank ist doch in solchen „Not Zeiten “ sehr wertvoll. Diese Erfahrung mußten wir letzte Woche auch machen. Alle waren krank. Fast alle waren krank. Das heißt Vater Mutter Oma Opa nur das Kind war gesund. Den haben wir zu gesund ernährt (zwinker ).
    Die Grippewelle hatte uns fest im Griff.
    Hustende Grüsse an Die Alpen
    Nein Stop nochmal
    Hustende Grüsse in die Normandie vin Digisigi

  2. Jan Sagt:

    Solche Photos erinnern mich immer wieder an die Schneekatastrophe im Winter `78/ 79.
    In Schleswig-Holstein (auch sehr ungewöhnlich für diese Gegend) legten damals meterhohe Scheewehen das öffentliche Leben lahm.
    Wir waren gerade auf`s Land gezogen und erlebten Natur pur, aber auch wie wichtig nachbarschaftliche Hilfe sein kann – beim gemeinsamen Scheeschieben auf der Dorfstraße, beim gemeinsamen Marsch ins nächste Dorf um Mehl zum Brotbacken zu besorgen (natürlich von der freiwilligen Feuerwehr des Ortes organisiert: leichtes Marschgepäck!)
    Nachbarschaft gab`s aber auch zu hause angekommen beim gemeinsamen Grog panschen und Geschichten erzählen.
    Unvergessen die Aktion „Wir bringen unseren Freund nach hause“
    Mein Freund und genialer Schlagzeuger Robert hatte uns kurz nach Weihnachten besucht, die Rückfahrt über Land, ca 20 Km dauerte über 6 Stunden und endete vor einem Räumpanzer der Bundeswehr in Giekau. Der Käfer hatte keine Chance und musste eingeschneit zurückbleiben. Die letzten 6 km dann zu Fuß, im Halbdunkel, durch die hohen Schneewehen gab`s keine Orientierung.
    Was sag`ich: eben wie damals im Klondyke.
    Seither weiß auch mein Freund Robert wie wichtig ein voller Kühlschrank ist.
    Nicht so wie bei Karin, die schon nach 2 Tagen verhungern würde (1 Sellerie, 3 Wurstscheiben)
    Wir haben seither als gute Familientradition immer eine Käse-Sahne Torte im Eisfach (für die Jungs von der Feuerwehr)

    Ich rate: viele Photos machen!

  3. mogul Sagt:

    Ich habe viele Fotos gemacht. Die kann man hier ansehen:
    http://www.st-martin-le-hebert.fr/?page_id=153
    Von der Schneekatastrophe wußte ich gar nicht. Ausnahmesituation, die zur Anekdote wird.

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