Hartmut Mehdorn auf Twitter

Von diesem Account können wir 2 Dinge lernen:
1. Mach immer zuerst einen Account, bevor dir dein (politischer) Widersacher einen einrichtet und dir dann solchen Kram in den Mund legt:

„gerade aufgebrachten schell am telefon – wieso ich ihn köpfen wolle – verstehe nur bahnhof #bahn #mehdorn #freud“

2. Unterschätze nie die Macht der Twitterer.
Die Welt bei Twitter folgt einer anderen Beschleunigung.
Am 3. Februar konnte man erfahren (wenn man den Blog netzpolitik.org liest – oder per Twitter angeschlossen ist), dass die Bahn einen Blogger (Markus Bleckedahl), wegen der Veröffentlichung eines internen Schreibens über die Rasterfahndung bei der Bahn abmahnt.
Binnen kürzester Zeit machte diese Nachricht die Runde und es wurden Hilfestellungen geleistet (alleine 367 Kommentare), es wurde interviewt (zeitrafferin,de), analysiert und durchschaut und dann für den Rest der Medienwelt aufbereitet.
Das ist Microblogging bei Twitter, wer dabei war kann sich dem Kommentar eines Twitterers anschließen, der sinngemäß sagte: „Manchmal ist twittern so spannend, wie das gute alte Fernsehen zu seinen besten Zeiten.“
Spannend und siegreich. Die Deutsche Bahn Ag hat einen Rückzieher gemacht und auch Mehdorns Fake Account, der nur zu seiner Blamage eingerichtet worden war, wird wieder verschwinden.

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