Hacking: Krieg im Kinderzimmer leicht gemacht

hulklauncher
Heute mal ein völlig unangebrachter Hinweis auf neueste „Kinderzimmer productions„. Damit gieße ich Wasser auf die Mühlen der von der Leyen, die so gerne ihre geliebten Internetsperren einführen möchte. Es gibt so viele Anwärter für diese Sperren, zum Beispiel die derzeit verfügbaren Knarren auf dem Spielzeugmarkt.
Mit ein bißchen Grips und der erforderlichen Hacking-Anleitung kann man Dinge hervorbringen, die es mit Sicherheit auf Anhieb auf den Index der von der Leyen schaffen: z.B. die auf hack a day vorgestellte Maschine zum Abballern unautorisierter „Kinderzimmerbesucher“. Besser gesagt, das hierzu gedrehte Lehrvideo. Es zeigt auf angst einflößende Weise, wozu ein Durchschnitts-Freaks mit Bastelkenntnissen heute fähig ist.
Wenn man schon mit einem Computer, ein wenig Technik und einer Spielzeugknarre so eine Maschine bauen kann, die Zielerkennung, Ausweiskontrolle und bei nicht Identifikation die „Liquidation“ vornimmt, dann will ich gar nicht wissen, was die Militärs alles in ihren Stuben zusammenmontieren.

Beim vorgestellten Video handelt es sich um die Anleitung zum Hack eines
Hasbro Nerf N Strike Vulcan EBF-25 Blasters
, den man schon ab 6 Jahren empfiehlt.
Andererseits zeigt das Video auch, was Hacking mal im uranfänglichen Sinn bedeutete: alles was man aufschrauben kann, soll man aufschrauben, um es zu verstehen. Nur so kann man zu Erkenntnissen kommen. Wie man die gewonnenen Erkenntnisse dann anwendet, das steht auf einem anderen Blatt.

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