Archiv für die Kategorie ‘Digitales Leben’

filmmogul wird wordpress untreu. Vielleicht.

Dienstag, 20. Oktober 2009

Ich kann es nicht anders ausdrücken: Untreue! Mit dem neuen Blog, den ich bei tumblr eingerichtet habe (filmmogul.tumblr.com) kann ich für meine Begriffe schneller posten, vor allem auch von unterwegs. Klar geht das mit WP auch, aber ein wenig umständlicher. WP will ja in der neuen Version 2.9 Beta am Medientool arbeiten. Das käme mir sehr gelegen.
In der Leiste rechts kann man die neuesten Einträge aus tumblr sehen, mit einem Klick auf die blau unterlegten Überschriften oder das Datum kommt man zum Post in voller Länge. Viel Spaß.

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Freitag, 02. Oktober 2009

Wo war nochmal der kleine Hund?
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Perlen der Werbeunterhaltung

Donnerstag, 17. September 2009

Auch wenn ich nicht unbedingt hinter dem beworbenen Produkt stehe (ich kann mich nicht erinnern, jemals ein Samsung-Handy überhaupt in der Hand gehabt zu haben), so finde ich doch diese Sammlung von Werbespot durchaus gelungen. Vor allem der Igel, der die Welt regiert und dann die Kontrolle über seine Sitzsteuerung verliert, hat es mir angetan.
Auf diesen Film bin ich bei einer Recherche für meinen neuen Arbeitgeber zu einem neuen Samsung-Handy gestoßen. Die News kommt dann später.

Hacking: Krieg im Kinderzimmer leicht gemacht

Montag, 18. Mai 2009

hulklauncher
Heute mal ein völlig unangebrachter Hinweis auf neueste „Kinderzimmer productions„. Damit gieße ich Wasser auf die Mühlen der von der Leyen, die so gerne ihre geliebten Internetsperren einführen möchte. Es gibt so viele Anwärter für diese Sperren, zum Beispiel die derzeit verfügbaren Knarren auf dem Spielzeugmarkt.
Mit ein bißchen Grips und der erforderlichen Hacking-Anleitung kann man Dinge hervorbringen, die es mit Sicherheit auf Anhieb auf den Index der von der Leyen schaffen: z.B. die auf hack a day vorgestellte Maschine zum Abballern unautorisierter „Kinderzimmerbesucher“. Besser gesagt, das hierzu gedrehte Lehrvideo. Es zeigt auf angst einflößende Weise, wozu ein Durchschnitts-Freaks mit Bastelkenntnissen heute fähig ist.
Wenn man schon mit einem Computer, ein wenig Technik und einer Spielzeugknarre so eine Maschine bauen kann, die Zielerkennung, Ausweiskontrolle und bei nicht Identifikation die „Liquidation“ vornimmt, dann will ich gar nicht wissen, was die Militärs alles in ihren Stuben zusammenmontieren.

Beim vorgestellten Video handelt es sich um die Anleitung zum Hack eines
Hasbro Nerf N Strike Vulcan EBF-25 Blasters
, den man schon ab 6 Jahren empfiehlt.
Andererseits zeigt das Video auch, was Hacking mal im uranfänglichen Sinn bedeutete: alles was man aufschrauben kann, soll man aufschrauben, um es zu verstehen. Nur so kann man zu Erkenntnissen kommen. Wie man die gewonnenen Erkenntnisse dann anwendet, das steht auf einem anderen Blatt.

Mash-up! Mashup-Video

Dienstag, 28. April 2009

Die Video-Musik-Collagen kommen. Wir brauchen keine Originale mehr, der Stoff reicht für das nächste Jahrhundert aus.
Man nehme bekannte Musik, verstreute Musiker auf der ganzen Welt und einen Mixer:


Playing For Change | Song Around The World „Stand By Me“ from Concord Music Group on Vimeo

Für mich ist das Mashup-Video eine der eindrucksvollsten Möglichkeiten der vernetzten Welt.

Siehe auch:
Kutiman mit seinem funkigen Mix:

funktioniert auch in der klassischen Musik, z.B. beim virtuellen Sinfonieorchester:

# 67 Est-ce que vous cherchez quelque chose?

Freitag, 13. März 2009

Doucement! Il faut attendre le 27.!
flyer
Am 27.3. 2009 wird die Internetseite eines kleines normannischen Dorfes offiziell vorgestellt: eine kleine INAUGURATION. Diese Internetseite ist mein Abschiedsgeschenk an die kleine Gemeinde, die mir sehr zu Herzen gewachsen ist. Auch wenn es nur 139 Einwohner gibt (bisher), eine Internetseite darf nicht fehlen. Es gibt keinen Dorfplatz, auf dem man sich Treffen könnte. Und es gibt auch sonst nur wenige Anlässe, an denen man überhaupt zusammen kommt – ich meine im großen Kreis. Deshalb wünsche ich mir, dass die Website www.st-martin-le-hebert.fr ein Dorfplatz wird, auf dem man manches freundliche Lachen sieht und die neuesten Meldungen weitergibt. Es ist auch mein Koffer voller Erinnerungen, den ich hier hoffentlich für immer abstelle und den ich jedes Jahr besuchen werden, um nachzuschauen, ob noch alles drin ist. Heula!
flaggezwei_jahre_frankreich

Promis auf Twitter – Tweetpromis

Mittwoch, 04. März 2009

Während ich hier noch im Quark stecke, machen andere gleich ganze Internetseiten aus der Idee, Promis, die sich auf Twitter tummeln, mal genauer unter die Lupe zu nehmen – zumindest vermute ich das, wenn ich lese: Tweetpromis.
So heißt die Internetseite, auf der man nun gesammelt die Liste der sogenannten Promis antreffen kann. Demnächst wird es sicher einige Seiten geben, die um die Vorherrschaft auf dem Markt kämpfen und nach einem halben Jahr ist Twitter wieder uninteressant und man sucht sich eine andere Seite…
Das digitale Leben kann so anstrengend sein…
87 Promis in 11 Kategorien verspricht die Seite und mehr kann sie auch nicht halten. Gespickt mit unfreiwilligen Plattitüden: „Thomas Godoj ist ein deutsch- und englischsprachiger Sänger aus Recklinghausen.“
Toll. Lieber Milos Willing aus Unna, geh doch ein bißchen in die Tiefe1 und die Leute rennen dir die Bude ein.

  1. Es gibt die Möglichkeit zu verlinken, Interviews zu führen und von mir aus auch Fotos! []

Politiker und Parteien auf Twitter (update)

Donnerstag, 12. Februar 2009

Es gibt eine ganze Reihe von Politikern, die twittern. Zum Stöbern kann man bei der Westen vorbeischauen, dort gibt es eine alphabetische Liste (Danke Katrin Scheib). Eine nahezu vollständige Liste von Parteien und Politikern findet man hier (140 Zeichen – das Buch um Twitter).
Und nun gibt es auch noch die Twittercharts über Aktivitäten von Parteien: Parteigeflüster.

Manche Politiker wissen von ihrem Account und andere nicht.
Wer nun wirklich twittert (bzw. die helfenden Hände im Büro) und wer unwissend bezwitschert wird, das ist eine schwierige Frage. Die Spannweite reicht von spaßiger Satire bis hin zur Verleumdung vor der Wahl.
Schauen wir uns einige Herren genauer an:
Z.B. Helmut Schmidt, der den Ausgang der Hessenwahl vorher gesehen haben will, versucht man wenigstens vom Ton her zu imitieren.
Bill Clinton ist auch ab und zu da und raucht eine Zigarre.
smoking-obama
Oder der Fake Barack Obama, der sich auch ein FakeFoto (?) hergenommen hat, um sich deutlich von seinem Original zu unterscheiden. Er kommt wenigstens auf den Punkt, wenn er schreibt:

May sell myself @fakebarackobama if it’s twitter kosher – DM me if interested.

Dieses unterirdische DM wollen wir mal nicht gehört haben, aber er will also Geld verdienen mit dem Verkauf seines Fake-Accounts?
Dass dieses gefakte Treiben ein schnelles Ende finden kann, dafür gibt es bei Twitter eine böse Taste: „block xy“ und die Aktivitäten sind schnell vorbei, auch für Sozialdemokraten, wie Helmut Schmidt in einem Tweet feststellt:

„error|antisocial|This account is currently suspended and is being investigated due to strange activity.“ Ich und antisozial.“

sarko_photo
Mit Nicolas Sarkozy (oben das Original Facebook-Foto) sieht es ganz schlecht aus. Es gibt immerhin 6 Fake-Kandidaten, die sich um die Vorherrschaft streiten, dabei hat der Mann einen 6-köpfigen Stab von jungen Leuten angestellt, die sich um seine Online-Reputation kümmern! Diese 6 sind wohl jeder in die Rolle eines Fake-Kandidaten gesprungen, um sich mal ein wenig auszutoben. Ohoh, wenn das der Giftzwerg mitbekommt…
Am lustigsten ist dabei dieser Kandidat, der schreibt:

Pour commencer, il devrait sortir les mains de ses poches; les militaires n’aiment pas ça.

„Um anzufangen, muss man erst mal die Hände aus den Taschen nehmen, Das Militär mag das nicht.“
Alle anderen Politiker, die die Hände noch in den Taschen haben, sollten mal über die Möglichkeiten so einer direkten Kommunikation mit dem Wähler nachdenken und von Barack Obama lernen, der auch im digitalen Leben unbescholtene Mann, kann sich über 242000 Follower in aller Welt freuen und von ihm ist zumindest überliefert, dass er sich seinen Blackberry nicht hat wegnehmen lassen, auch nicht vom Geheimdienst (ob er damit twittert, das wissen wir nicht, aber wir ahnen es!). Schade, dass wir ihn nicht alle wählen können.
Der deutsche Vorzeige Twitterer von der SPD in Hessen (Herr Thorsten Schäfer Gümbel alias @tsghessen) hat mittlerweile auch ein Glaubwürdigkeits-Problem, vielleicht sind eben doch nicht alle Tweets von ihm und das ist dann eben ganz schlecht für die Online-Reputation.
Auch Frau Merkel („Biographie: Kohls Mädchen“) und Herr Schäuble sind dabei, wie ich von franztoo erfahre.
Frau Merkel schaut sich die Leute, die ihr folgen wollen genauer an (has protected her updates) und der Mann im Rollstuhl hat das twittern nach der erfolgreich abgeschlossenen Mission der Datenprotektion
Wie sieht es mit den Satirikern und Kabarettisten aus? Eine gute Parodie und die Fangemeinde ist sicher!

Dalai Lama auf Twitter (update)

Sonntag, 08. Februar 2009

Die Frage, ob nun echt oder falsch, stellt sich immer bei jedem Neuankömmling auf Twitter.
Bei Persönlichkeiten, die jeder kennt, kommt noch eine weitere Frage hinzu: Was hat nun xy davon, wenn er twittert?
Wenn man dem angegebenen Link folgt (OHHDL -Office of His Holiness The Dalai Lama), dann landet man bei der von google als offiziell geführten Seite.
Gehen wir also davon aus, dass der echte Dalai Lama (bzw. sein Büro) twittert.
Warum verlassen wir uns nur immer auf Google. Wir könnten uns doch auch mal auf die Online-Reputation von zum Beispiel Frau Sommer verlassen:

csommer_tweet

Also Willkommen auf Twitter ihre Heiligkeit und möge das Büro viele Tweets schreiben, die aufklärerisch und weise weitreichende Strahlen der Erkenntnis in den Westen senden – wir können´s brauchen.
dalai_lama_twitter_account
Man kann quasi minütlich neue Follower ankommen sehen… und auch die politische Dimension (Zensur und deren Umgehung in China) wird ausgelotet.
Franz Patzig auf Franztoo schreibt dazu:

Andernorts, nämlich in China, wird man kochen. Wenn der Staatsfeind Nr.1 dieses Medium nutzt, wird man alles tun um die Verbreitung auf diesem (wie auf jedem anderen) Weg zu verhindern. Ich sehe die Gefahr, dass Twitter in China geblockt wird.

Twitter wird in China, neben den alltäglichen Anwendungen, zur schnellen, ungefilterten Verbreitung von Nachrichten unter den Usern genutzt. Man kann das ganz gut bei Twittervision beobachten, obwohl es mir aktuell etwas langsam erscheint: http://twittervision.com/local/china

Es zeichnet sich jedoch ein neuer Rekord ab. Nach etwas mehr als 9 Stunden (Stand Sonntag, 8.15 Uhr) hat Dalai Lama mehr 2800 Follower. Mit jedem Reload erhöht sich diese Zahl signifikant.

Update: Eine Stunde später, um 9.15 ist die Zahl bereits auf 3241 gestiegen.

Update: es ist raus, wie man auf Sprechblase und in vielen anderen Tweets und Blogs lesen konnte, es war ein sehr sehr gut gemachter Fake. Nix da mit Heiligkeit, würde mich schon interessieren, ob da die Chinesen dahinterstecken?

Hartmut Mehdorn auf Twitter

Samstag, 07. Februar 2009

Von diesem Account können wir 2 Dinge lernen:
1. Mach immer zuerst einen Account, bevor dir dein (politischer) Widersacher einen einrichtet und dir dann solchen Kram in den Mund legt:

„gerade aufgebrachten schell am telefon – wieso ich ihn köpfen wolle – verstehe nur bahnhof #bahn #mehdorn #freud“

2. Unterschätze nie die Macht der Twitterer.
Die Welt bei Twitter folgt einer anderen Beschleunigung.
Am 3. Februar konnte man erfahren (wenn man den Blog netzpolitik.org liest – oder per Twitter angeschlossen ist), dass die Bahn einen Blogger (Markus Bleckedahl), wegen der Veröffentlichung eines internen Schreibens über die Rasterfahndung bei der Bahn abmahnt.
Binnen kürzester Zeit machte diese Nachricht die Runde und es wurden Hilfestellungen geleistet (alleine 367 Kommentare), es wurde interviewt (zeitrafferin,de), analysiert und durchschaut und dann für den Rest der Medienwelt aufbereitet.
Das ist Microblogging bei Twitter, wer dabei war kann sich dem Kommentar eines Twitterers anschließen, der sinngemäß sagte: „Manchmal ist twittern so spannend, wie das gute alte Fernsehen zu seinen besten Zeiten.“
Spannend und siegreich. Die Deutsche Bahn Ag hat einen Rückzieher gemacht und auch Mehdorns Fake Account, der nur zu seiner Blamage eingerichtet worden war, wird wieder verschwinden.

“Pseudo(nymph)city”

Freitag, 30. Januar 2009

Es soll hier um die Kommentarlosigkeit meines beschaulichen analogen Umfeldes gehen.
Das literarische Projekt, an dem ich nur volltrunken arbeiten werde, trägt schon mal den Arbeitstitel “Pseudo(nymph)city”, wobei ich es niemandem übelnehme, wenn ihm bei diesem Titel – es handelt sich nicht um einen Arbeitstitel – schlecht wird. Es wird eine Mischung aus Soup und Dschungelcamp.
Hier die Protagonisten:

Hormonfinsternis
Kekstante
Kartenleserloser
Schächter von Friedenau
Scharfrichter aus KA
Papierpanscher aus Kandel
Schweizer Elefantenmensch
Oranje Poppins
Jean Dark
Brutus Buckeye
Headbang Uschi
DigiSigi
(diese werden wegen guter Führung von der Liste gestrichen)

Die anderen Pseudonyme lasse ich nun aus Rache für exzessives Mitlesen, aber nie Kommentieren, in einem so abscheulichen literarischen Machwerk vorkommen, dass sie sich gewünscht hätten, sie wären schon früher aus ihrem Koma erwacht und hätten sich die Minute genommen.
Tut mir Leid, die Beweggründe könnt ihr hier nachlesen, ihr “Schweiger”!
Und viel Spaß beim (weiterhin) Lesen

Der Fall Andrej Holm und das hilflose Strampeln des BKA

Dienstag, 27. Januar 2009

Wie ich an anderer Stelle berichtet habe, wurde der Fall des Berliner Soziologen Andrej Holm, der im Verdacht steht, einer terroristischen Vereinigung anzugehören (militante Gruppe kurz „mg“) von Hans Weingartner verfilmt.
„Deutschland ´09“ ist ein Episodenfilm aus 13 Kurzfilmen namhafter deutscher Regisseure und feiert am 13. Februar bei der Berlinale seine Weltpremiere.
Allerdings lässt mich der Fall nicht mehr in Ruhe. Da er teilweise aufschlussreich über Polizeiarbeit und deren Versagen berichtet.
Zum einen kann man den ganzen Fall Andrej Roth bei der Lebensgefährtin Anne Roth in deren Blog Annalist nachlesen, zum anderen Berichten viele Quellen „von außen“ darüber.
Auf Heise finde ich einen Artikel, er mir glaubhaft versichern will, dass das BKA nicht fähig ist, eine per PGP/GnuPG verschlüsselte Datei zu knacken:

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat offenbar versucht, eine mit PGP/GnuPG verschlüsselte Datei zu öffnen und sich dabei an verschiedene Wissenschaftler, aber auch an das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gewandt.

Wie bitte, nicht mal das BKA kann eine solche Datei öffnen? Braucht gar die Hilfe (ohne Erfolgsgarantie!) überteuerter Wissenschaftler aus Köln dazu?
Wenn Anne Roth im Interview über die Ermittlungen und deren Pannen spricht, dann hört es sich nach einem „Rosa Panther“ an und nicht nach einer ernst zunehmenden Behörde.
Der Computer stürzt vier mal ab, weil das BKA mitschneidet, der Typ mit dem Strick-Pullover ist schon wieder im Einsatz, um unauffällig zu beschatten…
Das sind doch die 80er?
Vielleicht ist es dringend notwendig, dass Herr Schäuble seine Leute in ein anderes Jahrhundert führt und dazu die Methode mit der Brechstange anwendet, weil er sich sonst in aller Öffentlichkeit dem Gelächter preisgibt und nie den Respekt bekommen wird, nachdem er sich so krampfhaft sehnt.
Für alle anderen, die böses im Schilde führen, ist dieser Fall eine Gebrauchsanleitung zum Verarschen des BKAs.

Hermes Phettberg auf Twitter – „Plasticboy in einer Charityworld.“

Montag, 26. Januar 2009

Der mächtige Mann Hermes Phettberg, der im privaten ein Sklave ist und im öffentlichen Leben ein Moderator hat auch einen genutzten account bei Twitter und schreibt dort mit seinem Schmäh beglückende Tweets:
„Der Tag ist jha heute idealst!“
oder
„Richtige Mails finden auch nimmer statt.“
oder
„Die Zeit riss ab wie ein Blatt Klopapier.“
oder
„Also die Twittys leben tatsächlich“
Da der Mann Platz für mehrere Persönlichkeiten bietet, nutzt er vielleicht einen Multi-Twitter-Account Manger, den unsere Multi-gestörte-Daseinsform nun braucht, um sich auch im Digitalen Leben besser zurecht zu finden.
Auf seiner Internetseite bittet Hermes Phettberg um finanzielle Zuwendungen, da die Berühmtheit an ihrem Dasein zuweilen (wie wir alle) leidet:
bettelei

Britney Spears auf Twitter

Samstag, 24. Januar 2009

Hier nun ein Beispiel wie man es nicht machen sollte.
Wer sich in einem Sozialnetzwerk wie Twitter umtut und dann ein paar verstümmelte Nachrichten von einer Assistentin zusammenschustern lässt, aber vorgibt, auch mal selbst zu schreiben, der lässt es besser bleiben. Britneys account wurde seit dem 10.Oktober 2008 gerade mal 71 mal upgedatet, das ist für einen echten Twitterer eine fette Tagesration Tweets.
„Keep it Real!“ meint dazu Gary Vyner Chuk:

Das Potential von Twitter eindeutig verschenkt.
Gibt es überhaupt deutsche Schauspieler, die Twitter nutzen?

„star wars“ auf Twitter

Freitag, 23. Januar 2009

bobafett
Nein, es tobt kein Sternenkrieg, nein, es wurde niemand gehackt, zerhackt oder hat verkackt. Es geht um die Avatare, die sich Twitterer geben.
Wie zu erwarten schneiden dabei die Erzbösewichte mit ihren followers (den Leuten, die sich als Fans einschreiben) besser ab, als die Gutmenschen. Es wird also wieder ein verdammt hartes Stück Arbeit, das Imperium zu besiegen auch auf Twitter.
Ein Vergleich:
Die Bösen:
Darth Vader: 29.047
Der Imperator: 1291
Boba Fett: 957
Die Guten:
R2D2: 2030
Han Solo: 1599
Luke Skywalker: 468

David Lynch auf Twitter

Mittwoch, 21. Januar 2009

Erkläre mir das bitte mal einer:

David Lynch, Twitter

David Lynch auf Twitter

David Lynch, der Regisseur, ist auf Twitter zu finden. Das ist noch nicht die Sensation, Nietzsche ist auch da und Helmut Schmidt usw…
Falls der Mann es wirklich ist, dann macht er eine Recherche mit Selbstversuch, er teilt uns jeden Tag das Wetter in L.A. mit.
Falls er es nicht ist, dann stinkt es nach einem gewaltigen Hirnfurz oder meint der Bluffer er könnte uns, die auf der Seite angebotenen DL-Artikel wirklich andrehen?
Der Link zur Site davidlynch.com führt auch zum angekündigten Wetterbericht und da sitzt dann der Meister höchstselbst und erklärt uns das Wetter. Am Ende wünscht er allerdings: „Have a nice weekend!“ und selbst in LA ist doch noch nicht am Dienstag Wochenende?
davidlynch_wetterbericht
Erkläre es mir einer.
Sind die Pausen während zwei Filmen wirklich so lang?

Das Hacker Manifest wird 23!

Donnerstag, 08. Januar 2009

23!
Was für eine schöne Zahl für ein Jubiläum.
Heute vor 23 Jahren am 8. Januar 1986 wurde das Hackermanifest von The Mentor (alias Loyd Blankenship) geschrieben.
loyd blankenship
Loyd Blankenship mit seiner Nichte.

Für die einen sind Hacker wildromantische Helden, für die anderen Kriminelle.
Zunehmend wird das Wissen der Hacker (glücklicherweise auch von ihnen selbst) kommerzialisiert: rent a hacker.
Beim „Show Hacking“ werden den Anwesenden ohne jegliche Zauberei zum Beispiel die Adressbücher vom Handy herunter kopiert. Oder Tobias Schroedel zeigt mal eben Passwörter raten leicht gemacht.
Während Blankenship ein geregeltes Leben führt, tauchen andere in seinen Fußstapfen knietief ein. Der Fall des Kreditkartenknackers Max Butler liest sich wie ein Krimi (wired berichtete).
Die zentrale Aussage des Hackermanifestes, das als Grundlage für eine Hackerethik taugen soll, ist das Eintauchen in die digitale Welt, als Ersatzbefriedigung für das unperfekte analoge Leben. Maschinen kann man mit dem nötigen Wissen dazu kriegen, das zu tun, was man von ihnen will, Menschen kann man mit diesem Wissen nicht Knacken.
Das Tor in die digitale Welt hat sich mit dem Hackermanifest und seinem Versprechen eine kontrollierbare Welt vorzufinden, weit geöffnet, 23 Jahre später wissen wir, es war eine Falle: zumehmend knöpfen wir uns selbst Minuten ab, in denen wir uns zwingen, nicht in unsere Maschinen und Schirme zu starren, um am analogen Leben überhaupt noch Teil zu nehmen.
Ein neues digitales Manifest müsste mit den Worten beginnen:
„Hacker aller Länder vereinigt euch!“

Interview aus dem Jahr 2000 mit Loyd Blankenship

Double Screening

Dienstag, 21. Oktober 2008


Double Screening ist der Nickname eines online Redakteurs, der unter anderem bei gulli schreibt.

Er nennt sich nach einem Programm, dessen Namen man selten hört.
Eingängigen Recherchen zufolge war Double Screening die Erfindung eines ehemaligen BKA Mitarbeiters, KHK Waldemar Kitt, der maßgeblich an der Entwicklung der Rasterfahndung beteiligt war. Dank ihm gelang 1979 die Ergreifung von RAF-Mitglied Rolf Heißler.

Waldemar Kitt

Alle Stromabnehmer in Frankfurt, die bar bezahlen, verglich er mit den gemeldeten Personen. Blieben 16 000. Minus Anzahl der Personen ohne zugelassenes KFZ blieben 1000. Minus der Personen, die Kindergeld bezogen, blieben 2.
Ein Rauschgifthändler und ein Terrorist.

Trotz der Erfolge kommt die Rasterfahndung aus der Mode und wird vom Spiegel totgeschrieben, man will keinen Überwachungsstaat in Deutschland mehr.
Kitt forscht BKA intern weiter an Möglichkeiten der Datenvernetzung.

Die Beobachtende Fahndung und die Zielfahndung, Inpol und PIOS, Fahndungsrasteroptimierung am laufenden Band.

Auch BKA intern stößt sein Datensammeln und seine spezielle Art der Auswertung zunehmend auf Schwierigkeiten, seine Methoden gelten als zu fortschrittlich und man schätzt sie als zu teuer ein. Kitt droht die Umsetzung in eine andere Abteilung.
Nach der Ermordung von John Lennon 1980, die für ihn eine Wegmarke setzt, beginnt er ein Doppelleben zu führen.
Er kann mit der Tatsache, dass es sich um die Tat eines Irren handelte, nicht umgehen.
Die RAF war ein ideologischer Feind, Chapman ein unberechenbarer Irrer.
Während er tags den braven Bürger mimt, wirft er nachts das Telefonmodem für den Appel II an.
Die Daten, die er mit nach Hause schmuggelt, dienen für die Erstellung erster Datenbanken.
In ersten Computerclubs findet er gleichgesinnte und Helfer, die ihm bei der Programmierung einer Urversion von Double Screening helfen.
Das Programm wird so gebaut, dass es sich auf die Zwischenspeicher sämtlicher ungeschützter Rechner eines Netzwerkes, verteilt. Die Programmierung sieht vor, dass es selbstständig immerfort Daten sammelt und nach vorgegebenen Kriterien auswertet.
Bei einer Anfrage des Masters, so der Plan von Kitt, kann so auf hunderte Rechner zugegriffen werden (je nach Größe des Netzwerkes).
Im Jahr 1990 wird Waldemar Kitt suspendiert.
Die Attentate auf Wolfgang Schäuble und Oskar Lafontaine hatte er beide „vorhergesagt“.
Double Screening hatte Anzeichen gefunden, die ein Attentat auf beide Politiker im Bereich des Möglichen sahen.
Beide Male zeigte er dies bei seinen Vorgesetzten an. Es wurden aber keine erhöhten Sicherheitsmaßnahmen getroffen.
Die Ermittler machen vor einer Hausdurchsuchung ihres Kollegen Kitt nicht halt.
Das sichergestellte entwendete Datenmaterial führte zu seiner Suspendierung.
Kurze Zeit später wurde er von seiner Frau als vermisst gemeldet.
Double Screening geriet in Vergessenheit. Das Programm schürft seither Daten in der digitalen und in der analogen Welt.

Umweltfreundliche Emails

Montag, 31. März 2008

Wenn wir alle unsere Emails in Briefform mit der Schneckenpost versenden würden, dann würden wir es oft nicht tun, dann gäbe es schon keine Bäume mehr.
Darauf hat mich heute der kleine Anhang aufmerksam gemacht:
umweltfreundliche Email - nicht drucken
Gibt es noch jemanden, der Emails ausdruckt? Außer die Steuererklärung verlangt danach?

Todesstern Stuttgart – Virales Marketing

Donnerstag, 24. Januar 2008

Tja, was macht er nicht alles, der Sprecher, dem nach Feierabend in Stuuhgard noch so ein kreativer Furz im Hirn herumtobt. Er setzt sich in die Sprecherkabine und vertont seinen Lieblingsfilm neu, braucht dabei nur das Gesülze der Werbespakos, mit denen er sonst zu tun hat, ein wenig zu verfremden.