Archiv für die Kategorie ‘Filmwelt’

“Filmmogul Podcast (5)” ID Pool # 95

Mittwoch, 05. April 2006

Heute: Gemafrei Musik!

Wenn man mich nach meinen Assoziationen zu diesem Thema fragt, dann schweige ich lieber.
Hier ein Link zu einem Musiker, der solche und andere Musik produziert:

Kontakt zu Threedot Music
Oliver Randak
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Threedot Music
Moggerer Ortsstr. 32
96524 Föritz
Tel.: 036761-52773
Handy: 0162-933 40 38
eMail: info@threedotmusic.com
Web: www.threedotmusic.com
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Download Beispiel:

Zufälliger Weise besuchte ich gestern Abend (4.4.06) eine Veranstaltung in der Buchhandlung Lehmann:
Anfang 2006 wurde das Buch
“Websites für Musiker, DJs und Netlabels” von “Mr. mo.” vom O’Reilly Verlag herausgebracht. Der Autor stellte sein Buch vor und hoffte auf artige Käufer.
Die wichtigsten Aussagen:
Die Website des Musikers ersetzt das Cover. Mit zunehmendem verschwinden der visuellen Komponente wird die Internetsite zur Visitenkarte. Also gestalten bitte! Und zur Sicherheit das Buch kaufen, wenn´s nicht berühmt macht, so macht´s wenigstens schlau und schön (die Internetseite meine ich).

Hier gibt es neue Episoden und Musik aus dem Dokumentarfilm LOve & MOtion zum download:
Podcast Seite

“Berliner Persönlichkeiten (1)” ID Pool # 93

Montag, 03. April 2006

Am letzten Donnerstag im Moviemento lernte ich Ingrid Schwibbe kennen, die seit 1984 das Moviemento in Kreuzberg betreibt.
Ich habe Respekt vor Ingrid, da sie sich ihre Hingabe zum Film und zu den Regisseuren nicht hat wegnehmen lassen – auch nicht unter dem Druck der finanziellen Interessen anderer (vattenfall zuletzt). Ja, es ist soweit, der Strom für den Filmprojektor kostet bald mehr, als in die Kinokasse gespült wird – im schlimmsten Fall.
Dennoch 100 Jahre Moviemento müssen sein und nächstes Jahr ist es soweit. Ich hoffe auf ein berauschendes 2007 für Ingrid, das Moviemento und den Film überhaupt!
Da man in so einem Artikelchen eine solche Frau überhaupt nicht würdigen kann, verspreche ich mehr…

Zitiert aus Foto-berlin:
Kino & Film: Berliner Kinos vorgestellt: Moviemento – Das älteste noch existierende Kino in Berlin (mit Programmlink)

Das MOVIEMENTO in Berlin Kreuzberg ist derzeit das älteste bespielte Kino Berlins. Schon im Jahr 1906 wurden hier “bewegte Bilder” präsentiert. Im Verlauf der über einhundertjährigen Geschichte trug das Haus eine Vielzahl von Namen wie, Hohenstaufen-Lichtspiele, Tali, Vitascope-Theater und einige mehr. Seit 1984 präsentiert sich das Haus unter dem Namen Moviemento. Trotz vieler Umbauten in der über einhundertjährigen Geschichte versprüht das Moviemento noch immer seinen nostalgisch- einzigartigen Charme und ein Besuch des historischen Kinobodens ist für Kinofans ein absolutes “Muß”.

Moviemento-Programmschwerpunkte sind internationales Independent, wie auch junge deutsche Produktionen u.a.

Kino Moviemento
10967 Berlin
Kottbusser Damm 22
(Nähe U-Bahnhof Schönleinstraße)
Tel: 030 / 692 47 85

“alte Kinos” ID Pool # 81

Dienstag, 21. März 2006


Der Titania Palast in Steglitz war zu seinen Hochzeiten wunderschön.

” 1928 mit 1.500 Plätzen errichtetes, wegweisendes Filmtheater überstand den 2. Weltkrieg beinahe unbeschädigt. Am 4. Dezember 1948 wurde hier die Freie Universität gegründet …” (via berlin.de)

Heute geht es nur noch um den Verkauf von Kinokarten, bzw. besser noch ist es, wenn man was an der Theke konsumiert und dann wieder geht, weil dann muß der Betreiber dem Filmverleih nix abgeben!
“Den Zuschauerraum im Paterre verkleidet ein Mahagoni-Paneel in Hochglanzpolitur … Drei parabolisch geschwungene Bogenprofile, zwischen denen Orgelpfeifen ornamental hervorschauen, rahmen die Bühne mit ihrem königsblauen Samtvorhang. Davor bietet ein großzügiger Orchestergraben etwa 70 Musikern Platz und eine Lichtorgel sorgt für eine der Musik entsprechende farbige Untermalung,” weiß Mathias Siebert a.a.O.” (via webloc.de)

“Der Titania Palast war Austragungsort der ersten Berlinale im Jahre 1951 – und 1960 war es der Ort, an dem Marlene Dietrich von den Menschen ausgebuht wurde. Soviel Geschichte muss sein! Etwas versteckt in einer Seitenstrasse, leuchtet über all dem der 30 Meter hohe Lichtturm.” (via suedwestweb-berlin)

http://www.titania.de/

Zum Moviemento kann man auf deren Website diesen Text lesen:
“Legendär ist dieses Kreuzberger Kino. Seit 1911 werden im ersten Stock des Wohn- und Geschäftshauses Filme gezeigt. Der erste Betreiber war ein Herr Topp und die Legende will, dass die Bezeichnung “Kintopp” auf ihn zurückzuführen sei. Gut 60 Jahre später raste hier Meat Loaf jahrelang mit seinem Motorrad durch die “Rocky Horror Picture Show”. In den 80er-Jahren gehörte ein gewisser Tom Tykwer zu den Betreibern, damals bekam das Kino auch seinen heutigen Namen Moviemento verpasst. Inzwischen macht Tykwer längst selbst sehr erfolgreich Filme, “Lola rennt” inzwischen bis nach Hollywood.”

Aber der Glanz der Lichtspielhäuser verschwindet und nur die Dinosaurier wie ich möchten dem letzten verblassenden Glanz etwas abgewinnen.
Wer sieht heute noch, wenn er ins Moviemento geht, was hinter der Spielstätte steckt?

“Die Geschichte zum Foto (18)”

Sonntag, 19. März 2006

Das alte (links) und das neue Plakat für den Film “LOve & MOtion” im Direktvergleich.
Das rechte ist schon recht, es springt einen an, die anderen (linken) restlichen, kann ich ja immer noch verhöckern. “Emotionalisieren” heißt die Devise und das tut das neue Plakat auch.
Wer hätte gedacht, dass das eilfertig nach getaner Interviewarbeit geschossene Foto, es auf das Plakat zum Film schafft? Am allerwenigsten wohl das Motiv, welches sich selbst schon als “Breitmaulfrosch” – ich ergänze – mit Weitwinkelvorsatz vor dem Näschen bezeichnet hat. Die heimische Küche mit allerlei lomographischen Sammlerutensilien ausgestattet, wird hoffentlich auch in Zukunft wieder einmal die Kulisse für einen selbst gebastelten Film abgeben.

Der Dokumentarfilm “LOve & MOtion” im Internet:
Internetseite der Filmproduktion
Internetseite des Verleihs zum Film
LOve & MOtion bei Wikipedia
Mithilfe erbeten!

“Die Geschichte zum Foto(17)”

Samstag, 18. März 2006

Nie zuvor habe ich es gewagt, von einer Fotografie aus einem anderen Jahrhundert geprägt, Negative anzutasten.
Meine Auffassung, das Negativ sei gewissermaßen heilig, ist dahin. Wieder einmal war Wegbereiter für das Umdenken ein gewisser Doc Sagittarius, der vor meiner Kamera plötzlich anfing, mit Textmarkern auf seinen Negativen herum zu malen.
Noch während der Dreharbeiten in den nächsten Tagen, kramte ich in frischen Bildertaschen und klebte todesmutig mein erstes Negativ an die Scheibe, fing an darauf herum zu pinseln und siehe da, das jüngste Gericht blieb aus.
Die ersten Ergebnisse waren (so wie jenes oben) mager, aber mit der Zeit ging es.
“Doc Sag” ist mir da schon Jahre voraus: Er malt, schleift, stempelt, schwamt und kratzt auf den Negativen herum, als sei es ein Werkstoff. Mit seinen kleinen Kunstwerken bestückt er ganze Ausstellungen.

Der Dokumentarfilm “LOve & MOtion” im Internet:
Internetseite der Filmproduktion
Internetseite des Verleihs zum Film
LOve & MOtion bei Wikipedia
Mithilfe erbeten!

“Filmblogs” ID Pool # 78

Samstag, 18. März 2006


Alle Filmfestivals in Baden-Württemberg finden sich auf der Seite der Filmförderung MFG in Stuttgart.

Als Sammler will ich auch in meiner Blogroll, die sich noch in den html Tiefen verlaufen hat, das Thema Film in den Mittelpunkt stellen, dazu suche ich noch jede Menge Links zu Blogs, die sich dem Thema verschrieben haben und am besten gut aufbereitete Informationen liefern.

Hier eine vorläufige Liste:

Filmfestivaleinreichungen:
diesen wichtigen Blog habe ich verschlampt! Scheiße, die hatten wirklich alle Infos beisamen

Film- und KunsthochschulenKurzfilme:
KHM in Köln

Kurzfilme:
Kurzfilme – alles was der Kurzfilmer braucht
Twitch – Neuigkeitn zu Kurzfilmen – englisch

Filmtagebücher:
das Filmtagebuch schlechthin
Filmtagebuch Tristessedeluxe

Genre:
das Blog des Grauens (Gruselspezialisten)

Filminformationen:
Film und Kritik “zum schreiben, lesen und streiten…”
Filminfo Blog der WamS

“Dokville” Branchentreff Dokumentarfilm

Donnerstag, 16. März 2006

Am 1. und 2. Juni findet im Kulturzenrtum Ludwigsburg die Veranstaltung “Dokville 2006″ statt.
Das Thema dieses Jahr: “Auf schmalem Grad – Copyright und Rechte”.
Anmeldungen kann man ordern beim Haus des Dokumentarfilms

Kurzfilmkonzept zum Thema “Arbeit” gesucht!

Donnerstag, 16. März 2006


An alle die einen Kurzfilm zum Thema Arbeit bei “mach doch, was du willst” einreichen möchten:
Wir, die Filmproduktion Mogul, würden gerne bei aussichtsreichen Projekten, die zu uns passen, als ausführende Produktion auftreten.
Die Kulturstiftung des Bundes födert die Kurzfilme im Zusammenhang mit dem Projekt “Arbeit in Zukunft”.
Alle Informationen sind mit einem Klick auf den Titel dieses Artikels erreichbar.

“Berlinale – die Schlange” ID Pool # 40

Donnerstag, 09. Februar 2006


Nur mit einer Zeitung gewappnet, der Geduld und den Stützstrümpfen einer alten Trümmerfrau kann man das überstehen:
Das morgentliche in der Schlange ausharren ist das Schlimmste, was es gibt.
Es ist lausig kalt (die Schlange reicht bis durch das halbe Sony Center), man ist übernächtigt und meist hat man den Part der Schlange erwischt (Murphys Law), in dem man mindesten 7 Pappnasen vor sich hat, die sich vorsichtshalber nochmals jeden Film erklären lassen, bevor sie dann doch keinen nehmen. Die Parkgebühren sprengen jede Vorstellung. Das nennt sich dann Akkreditierter Fachbesucher (Idiotenausweis oder Kinderausweis könnte auch auf dem Batch stehen).
Das morgentliche in der Schlange trödeln ist das Schönste, wo gibt.
Oft trifft man Leute, die man Jahre nicht gesehen hat, bespricht die Filme vom Vortag, läßt sich einen Becher Kaffee vorbeibringen und plauscht sich zu neuen Freundschaften.
Das Fachpublikum und alle anderen dürfen abstimmen:
Das Schlimmste
Das Schönste
Laß mich in Frieden mit deinen Umfragen!

Vielleicht sollte mal ein Film in dieser Schlange beginnen, die Liebe auf den ersten Blick oder dergleichen…
Die Schlange: Ausgangspunkt für…?

“Think digital”: Max-Ophuels-Preis Festivaltag 3

Samstag, 28. Januar 2006


Foto von Thomas Bachler
Das Motto einer Begleitreihe zum Max-Ophuels-Preis
verursacht mir Kopfschmerzen, da ich ein zutiefst analoges Wesen bin.
Das letzte Zucken des Analogen:
Video emanzipiert sich gegenüber 35 mm, mp3 wird wichtiger als die CD, die digitale Fotografie verdrängt die analoge.
Der besagte Lieblingsentwickler von gestern behauptet, dass es den analogen Film (Kleinbild) in 10 Jahren nicht mehr gibt.
Schon heute kann man digitale Fotorahmen
kaufen und sieht dann seine Lieblingsbilder auf einem LCD Feld, kann den Speicherchip austauschen und neue Bilder reinpacken, digitale Möglichkeiten eben.
“Das Analoge stirbt zuletzt” könnte auch der Untertitel meines Filmes “LOve & MOtion” sein. Der Übergang von der analogen zur digitalen Fotografie befindet sich noch in einer Übergangsphase, aber der Ausgang scheint für Pessimisten gewiss: Think digital.

In der Videokunst, ist das digitale ein Segen. Der Künstler hat unendliche Möglichkeiten und kann Dinge schaffen, die aus Kostengründen zuvor nicht möglich waren.
Schön, dass genau dieses Spannungsfeld, zwischen den beiden Polen Digital und Analog in einer Galerie (K4, Karlstrasse 4, 66111 Saarbrücken für zeitgenössische Kunst in Saarbrücken ausgelotet wird. Von Lochkamerabildern bis hin zur Videoinstallation von DVD und demnächst von HD gibt es hier beides zu sehen. Ein Blick lohnt sich, den die Exponate lösen kleine Explosionen unter der Schädeldecke aus. So bin ich dann wieder versöhnt mit dem Titel: Think digital.

Max-Ophuels-Preis Festivaltag 2

Freitag, 27. Januar 2006


Max-Ophuels-Preis
Die Kurzfilmrolle „Sprint 2“ mit dem Titel Leichtsinn zeigt wirklich interessante Arbeiten aus der deutschen Alltagsbefindlichkeit:
„Stella“, „Talk to me“, „Polterabend“, „Pizza Amore“, „Dow-Jane-Index“ und „der Skifahrer“ (einen Film verschweige ich, der aber aufgrund eines im Österreichischen gebräuchlichen Wortes zur Bezeichnung von im Wald lebenden Frauen: „Salige“, zumindest was den Titel angeht, meine Zustimmung findet – das man in Österreich für im Wald lebende Frauen ein Wort hat, verstört mich ein wenig – naja, da muß Mythologie im Spiel sein).

„Filmschubser“: ID Pool # 27

Freitag, 27. Januar 2006


Die Filmvorführer oder auch Filmschubser sind ein Volk der besonderen Art, sie sind das letzte Glied in der Produktionskette des Filmes und können durch unsachgemäßes Behandeln des Celluloidstreifens auch den 500-Millionen-$-Film wie gequirlte Scheiße aussehen lassen. Wenn man es sich mit diesem Glied der Filmproduktionskette verdirbt, dann kann man auch gleich Selbstgehäckeltes in den Projektor einführen, es ergibt in ungefähr den gleichen Effekt. Das Völkchen ist eine Mischung aus Freak, technischem Alleskönner und Cineast (vom tibetanischen Kurzfilm bis zum Selbstgemachten Kolle-Report aus dem Saarbrücker Underground kennen sie alles). Humorlose Filmschubser habe ich noch keine kennengelernt.
In der „100 tage Bar“, die im Sommer ein kitschiges Eiscafé vorstellt (Rialtobrücke als Riesenposter an der Wand) und nach einem kurzen Winterschlaf in eine coole Bar verwandelt wird, werde ich in die geheimen Pläne zu einem Film über eine Saarbrücker Mädchengang eingeweiht, die sich „die sieben Zwerge“ nennen. Was nun den eigentlichen Zauber dieser Mädels ausmacht? Ich hoffe sie melden sich und klären mich auf! Zu fantasievollen Ausschmückungen zu diesem Thema möchte ich ausdrücklich jeden Leser (insbesondere die „Sieben Zwerge“) ermutigen…
Ich habe das ewige Süppchen um 5 Uhr Morgens quasi als Frühstück in einer WG eingenommen, die unter Aufbietung sämtlicher im Saarland verfügbaren Ausstatter zu einer authentischen Wohnung aus den 80ern umgestaltet wurde. In meinem Glückskecks fand ich folgenden Spruch: „Herrlich, wie Sie sich amüsieren und andere mit einbeziehen.“ –Stimmt!
Zunächst habe ich vorsichtig gekostet und dann mit einem wilden Gelöffel die Suppe samt Nachschlag verschlungen und schwärme fortan von der ausgezeichneten Qualität. Wirklich gelungen – obwohl mit Sicherheit noch Uratome aus dem 18. Jahrhundert mit in der Brühe schwammen. Durch ein heftiges stundenlagnes Aufkochen hat man versucht die Bakterien abzutöten, was auch gelungen scheint.
Die ganze WG incl. der Filmschubser will das Saarland verlassen und auch der beste Entwickler der Stadt packt schon seine Koffer (es geht in Richtung Dubai oder London) – armes Saarland, ohne Filmvorführer und Filmentwickler bleiben nur noch die aller armseligsten Gestalten zurück.
Gibt es dann noch einen Grund überhaupt im Saarland zu bleiben oder es zu besuchen außer der Max-Ophuels-Preis?

Max-Ophuels-Preis Festivaltag 1

Donnerstag, 26. Januar 2006

Max-Ophuels-Preis bedeutet Festivalalltag:
Es gibt nichts Vernünftiges zu essen – vor allem weil man gar keine Zeit dazu hat. Um 16 Uhr hat man schon 9 Kurzfilme und 3 Langfilme gesehen, wankt stoisch weiter von Kinosaal zu Lichtspieltheather (mein gerettetes Wort für heute) und sitzt bis nachts um 0.30 Uhr im Geflacker der Projektion, um dann noch zur Party zu gehen.
Das Süppchen konnte ich noch nicht kosten, aber ich werde darauf zurückkommen.
„Spiele Leben“ von Antonin Svoboda mein Geheimtip für alle, die es etwas heftiger mögen. Der spielsüchtige Hauptprotagonist (Georg Friedrich) lügt ich durch´s Leben – so lange bis ihm nichts mehr bleibt als das selbige. Schauspielkunst vom feinsten und Regieeinfälle, die mich begeistern.
Das Hotel Madeleine, an deren Computer ich mein heutiges Schriftstück anfertige ist ein Geheimtip, da es mitten in der Innenstadt liegt, freundliche und familiäre Atmosphäre, Clubnähe und Kinos in 10 Minuten Laufweite.
Das Saarland ist vielleicht doch nicht so schlecht, die Nähe zu Frankreich merkt man daran, dass man auf der Karte 4 Sorten Crémant findet und die Haltestellen in der Straßenbahn (wenigstens zum Teil) in Französisch angesagt werden.
Vielleicht sollten wir es doch nicht an die Franzosen abstoßen!

“Das ewige Süppchen” ID Pool # 25

Mittwoch, 25. Januar 2006


Wenn man wie ich heute zum Max-Ophuels-Preis nach Saarbrücken anreist, dann darf man nicht die Gelegenheit verstreichen lassen, das kulinarische Happenig in der Mozartstrasse zu erleben. Was das ist? Aus einer Mail des Koches:

“Tja, lieber U.,

bei diesem Süppchen handelt es sich um eine außerhalb des Saarlandes weitgehend unbekannte Spezialität:
Das sog. “Ewige Süppchen”! Seinen Ursprung hat es in den Anfängen der Industrialisation. Die Hochzeit des Saarlandes lag ja in der großen Zeit von Kohle undStahl und was tut es da Wunder, wenn auch die Regionalküche Anleihen im Arbeitsleben macht.

So gab es in der Eisenkocherei lange Zeit nur eine einzige wirklich wichtige Regel an die sich alle halten mussten: Der Eisenofen muss immer kochen!

Wenn das Feuer im Hochofen ausgeht, dann ist Schicht im Schacht, dann hängt da ein Klotz aus felsenfestem Eisen drin, den man nie wieder raus kriegt! Deshalb galt: Egal was passiert: Das Feuer! Nie darf es erlöschen!

Und so wird tagein tagaus unten frisches Eisen entnommen während man oben neues Erz hineintut.

Und genau so geht das mit dem “Ewigen Süppchen”: Man tut immer frisches Gemüse hinzu sobald das Töpfchen leer zu werden droht. Somit ist immer gewährleistet, dass ein bedürftiger Eisenarbeiter stets eine gute Suppe erhalten kann. Und obwohl durch den Rotationsprozeß im Suppentopf immer frische Zutaten die älteren ersetzen, kann man doch mit Fug und Recht behaupten, dass zu einem klitzeklitze kleinen Anteil noch ein paar ganz alte Uratome des ersten urzeitlichen Gründungssüppchen enthalten sind!

Im Jahr 1685 erteilte Ludwig der Vierzehnte dem Marquis Charles Henri de Lénoncourt die Genehmigung eine Eisenhütte mit Suppenküche vor den Toren der Stadt Saarlouis zu errichten und bereits Johann Wolfgang von Goethe, der das Saarland als Student bereiste, beschreibt in “Dichtung und Wahrheit” die malerische Lage des Landes, das Süppchen und die Eisenverhüttung!

In der Hoffnung umfassend informiert zu haben, ;-)
Grüße,
bis bald,
Der Scharfschütz”

Wenn ich es überlebe, dann berichte ich von der Qualität des Süppchens und hoffentlich auch von einigen Filmen…

LOve & MOtion

Montag, 12. Dezember 2005


LOve & MOtion – Der Dokumentarfilm zur Lomographie und zur LOMO LCA

Endlich ist es amtlich, der Dokumentarfilm “LOve & MOtion” wird am 30.3.06 seine Deutschlandpremiere haben. Alle die mitgeholfen haben nochmals herzlichen Dank. Die Pressearbeit, um die sich der Verleih Kinostar kümmert, läuft nun auf Hochtouren. Für alle Eingebungen und Ideen zur Verbreitung der Nachricht sind wir weiterhin offen.