Archiv für die Kategorie ‘Ideen Domino Pool’

„Filmmogul Podcast (3)“ ID Pool # 86

Sonntag, 26. März 2006

Podcast Filmmogul

Heute vom Label beyondtheframe, elektronische Musik aus Frankreich vom Sampler „elektronic nØstalgia“.

Hier gibt es neue Episoden und Musik aus dem Dokumentarfilm LOve & MOtion zum download:
Podcast Seite

„Jedem seinen Fernsehsender“ ID Pool # 85

Samstag, 25. März 2006


(c) firemovie
„Rasen Sie nur! – wir schneiden Sie raus!“ – titelt der Aufkleber auf jedem Gebrauchtwagen eines echten Freiwilligen Feuerwehrmanns.
Wenn das doch alles wär. Wenn´s dann mal gekracht hat, bekommt man eine Kamera vor die Nase gehalten und soll während man verblutet den Unfall schildern.
Ja, wir sind in Offenbach bei Frankfurt, welches sich zwar gern Mainhatten nennt, aber noch nicht in Hollywood.
Die Berichterstattung von Unfällen z.B. wird sich komplett ändern, auf der einen Seite (vor allem für den Ankauf von Privatsendern relevant) setzt sich das Phänomen der Firemovies, des filmenden Feuerwehrmanns (Notarzt…usw.) durch, auf der anderen Seite, wird nahezu jeder seinen eigenen Fernsehsender betreiben können und rund um die Uhr (Selbstausbeutung) senden. Wir werden über kommunale Berichterstattungen von Rentnern zu unseren lokalen Nachrichten kommen.

Dann werden wir Berichte sehen zur Traktorenverschönerung:

Oder uns live anschauen dürfen, wie dieses stadtbekannte Unikat bei Abrissarbeiten werkelt:

Ich freu mich schon. Und über was werden sie berichten?

„Fuck Pilates“ ID Pool # 84

Freitag, 24. März 2006

Kaum naht der erste Tag T-Shirt-Wetter, schon schauen die Menschen an sich herunter und laufen schreiend den Promotern für Fitnessstudios in die schmierigen Hände.
Sagt die dicke Frau: „Ich habe mein Leichtgewicht verloren.“
„Na und? Fuck pilates!“ ist mmer die richtige Antwort, wenn es um den Winterspeck geht, oder gibt es etwa Exemplare in der Leserschaft, die beim täglichen „work out“ jetzt anziehen?

„Dichtung und Wahrheit“ ID Pool # 83

Donnerstag, 23. März 2006

„Dichtung und Wahrheit“
Es ist eine Wohltat, so einen gut recherchierten, wahrheitsgetreuen und schön geschriebnen Artikel über den eigenen Film im Berliner „TIP“ vom 23.3.06 zu lesen. Danke Claus Löser!
Oft hat man den Eindruck, dass die Herren von der Presse alles tun, um irgendwo ein Fehlerchen einzubauen. Wie schon in Angoogeln oder Recherche?“ ID Pool # 47“ geschrieben, fehlt meist die Korrektur, das nochmalige Durchgehen und dann schleichen sich eben Fehlerchen ein und manchmal richtige Klopper!
Bei genauer Kenntnis der Pressemappe, wird der Journalist meist dort unglaubwürdig, wo er sich außerhalb des vorgegebenen Wissens auf sein Fabulieren verläßt.
Die Einteilung des Films in „Annehmbar“ ist nach der guten Kritik nicht nachzuvollziehen, aber vielleicht macht das ja ein anderer… (immer noch besser als „Zwiespältig“ – The hills have eyes , „Uninteressant“ – Firewall oder „Ärgerlich“

An dieser Stelle auch der Hinweis, dass man in manchen groben Fällen sogar Rechtsschutz braucht – Gott behüte ist das nicht der Alltag.
Jens O. Prelle schreibt einen Newsletter, der sich dem Thema Medienrecht verschrieben hat, darin nachzulesen sind aktuelle Fälle aus FILM/MEDIEN/KUNST.

Auch eine Sozietätseröffnung in Hamburg sei hier erwähnt (Mettenheim Gautier), diese gibt sich in ihrer Eigenwerbung, auf dem Gebiet Vertragsrecht im Bereich Kunst und Medien, als kundig aus.

„Passbilder/Bewerbungsfotos“ ID Pool # 82

Mittwoch, 22. März 2006

Diese Situation allein. Ich brauche Bilder! Schweißperlen und Hautausschlag sind nur einen Wimpernschlag entfernt.
Man fragt sicherheitshalber einen befreundeten Fotografen, weil man nach schmerzlichen Erfahrungen keinen Fuß mehr ins Fotostudio mit dem Lockruf „Passbilder in 10 Minuten“ setzt, aber auch das hat seine Tücken.
Nachdem man sich für ein Outfit entschieden hat und sämtliche Tricks aus jahrelanger Berufserfahrung mit eingebracht hat:
Hemd hinten zusammen tackern (oder stecknadeln) – sonst spannt´s nicht über der Brust, Pickel schon am Vorabend schonend über Kamillendampf bekämpfen, Hühnerbrüste mit Packband wegkleben, Hämorridensalbe zur Blitzentfernung von Augenringen aufragen, für das richtige Lachen Koks ins Mineralwasser – lassen wir besser letzteres, das machen nur Models!
Endlich stimmt das Outfit, sitzt richtig und die Maskenbildnerin hat letzte Hand angelegt und gepudert, damit man nicht glänzt wie eine Speckschwarte.
Die Haltung am Stuhl lehnend Blickrichtung und Achse beachtend, Drehung nach links, Kopf gerade, Neigungswinkel, Blickrichtung, Kinn vor, zurück: endlich die optimale Position, aber das Gesicht mittlerweile so verspannt wie nach 6 Stunden im Stau. Praktisch mit zugezogener Handbremse muß man also sämtliche anderen Faktoren beachtend loswiehern, ohne dabei wie ein Pferd oder wie beim Zahnarzt auszusehen. Schauspieler sein, das ist ein verdammt harter Beruf und besteht leider nicht nur darin, seine Gage in grüngepunktete gelbe Schuhe anzulegen (wie Sharon Stone am Mittwoch auf der Friedrichsstrasse!), ein wenig Können gehört dazu.
Zum Glück macht man das inzwischen alles digital und man kann hinterher den Hautton, die abstehenden Fusselhaare, die Frisur oder die Farbe des Hintergrundes, das Lächeln und die Augenfarbe ändern.
Jedenfalls möchte ich die Leserschaft ermutigen, mir die schönsten Passbild- und Bewerbungsfotoverirrungen zukommen zu lassen!
Natürlich nur jene, die mit ihrer Eitelkeit umgehen können.

„alte Kinos“ ID Pool # 81

Dienstag, 21. März 2006


Der Titania Palast in Steglitz war zu seinen Hochzeiten wunderschön.

“ 1928 mit 1.500 Plätzen errichtetes, wegweisendes Filmtheater überstand den 2. Weltkrieg beinahe unbeschädigt. Am 4. Dezember 1948 wurde hier die Freie Universität gegründet …“ (via berlin.de)

Heute geht es nur noch um den Verkauf von Kinokarten, bzw. besser noch ist es, wenn man was an der Theke konsumiert und dann wieder geht, weil dann muß der Betreiber dem Filmverleih nix abgeben!
„Den Zuschauerraum im Paterre verkleidet ein Mahagoni-Paneel in Hochglanzpolitur … Drei parabolisch geschwungene Bogenprofile, zwischen denen Orgelpfeifen ornamental hervorschauen, rahmen die Bühne mit ihrem königsblauen Samtvorhang. Davor bietet ein großzügiger Orchestergraben etwa 70 Musikern Platz und eine Lichtorgel sorgt für eine der Musik entsprechende farbige Untermalung,“ weiß Mathias Siebert a.a.O.“ (via webloc.de)

„Der Titania Palast war Austragungsort der ersten Berlinale im Jahre 1951 – und 1960 war es der Ort, an dem Marlene Dietrich von den Menschen ausgebuht wurde. Soviel Geschichte muss sein! Etwas versteckt in einer Seitenstrasse, leuchtet über all dem der 30 Meter hohe Lichtturm.“ (via suedwestweb-berlin)
http://www.titania.de/

Zum Moviemento kann man auf deren Website diesen Text lesen:
„Legendär ist dieses Kreuzberger Kino. Seit 1911 werden im ersten Stock des Wohn- und Geschäftshauses Filme gezeigt. Der erste Betreiber war ein Herr Topp und die Legende will, dass die Bezeichnung „Kintopp“ auf ihn zurückzuführen sei. Gut 60 Jahre später raste hier Meat Loaf jahrelang mit seinem Motorrad durch die „Rocky Horror Picture Show“. In den 80er-Jahren gehörte ein gewisser Tom Tykwer zu den Betreibern, damals bekam das Kino auch seinen heutigen Namen Moviemento verpasst. Inzwischen macht Tykwer längst selbst sehr erfolgreich Filme, „Lola rennt“ inzwischen bis nach Hollywood.“

Aber der Glanz der Lichtspielhäuser verschwindet und nur die Dinosaurier wie ich möchten dem letzten verblassenden Glanz etwas abgewinnen.
Wer sieht heute noch, wenn er ins Moviemento geht, was hinter der Spielstätte steckt?

„Aids Kampagnen“ ID Pool # 80

Montag, 20. März 2006


Während bei uns Boris Becker in einem Anit-Aids-Spot (Filmproduktion milestones in Köln) zu sehen ist („Ich weiß warum“ – Besenkammer! „Samenraub!“ BILD), haben die Franzosen in puncto Print auf Schock gesetzt.
Gibt es eigentlich jemanden der solche Kampagnen sammelt und vergleicht?
Muß in Deutschland nicht mal wieder mit Schock auf Aids aufmerksam gemacht werden, nachdem die Zahl der Infizierten wieder steigt?

„Filmmogul Podcast (2)“ ID Pool # 79

Sonntag, 19. März 2006

Podcast Filmmogul
Das neue Logo: der Mogul als Märchenonkel immer für ein Späßchen zu haben.

Einfach nur ein Podcast mehr, wäre zu wenig, am liebsten Stelle ich jedesmal auch einen Musiker (Filmmusik, Sounddesign) vor… Dessen Musik läuft zu Beginn oder am Ende. Diesmal Stefan Ziethen, der den Mogulsong (und für viele meiner Filme die Komposition) geschrieben hat.
Der Briefkasten hat noch Hunger, bitte füttern! Her mit den CDs…!

hier gibt es neue Episoden und Musik
Podcast Seite

„Filmblogs“ ID Pool # 78

Samstag, 18. März 2006


Alle Filmfestivals in Baden-Württemberg finden sich auf der Seite der Filmförderung MFG in Stuttgart.

Als Sammler will ich auch in meiner Blogroll, die sich noch in den html Tiefen verlaufen hat, das Thema Film in den Mittelpunkt stellen, dazu suche ich noch jede Menge Links zu Blogs, die sich dem Thema verschrieben haben und am besten gut aufbereitete Informationen liefern.

Hier eine vorläufige Liste:

Filmfestivaleinreichungen:
diesen wichtigen Blog habe ich verschlampt! Scheiße, die hatten wirklich alle Infos beisamen

Film- und KunsthochschulenKurzfilme:
KHM in Köln

Kurzfilme:
Kurzfilme – alles was der Kurzfilmer braucht
Twitch – Neuigkeitn zu Kurzfilmen – englisch

Filmtagebücher:
das Filmtagebuch schlechthin
Filmtagebuch Tristessedeluxe

Genre:
das Blog des Grauens (Gruselspezialisten)

Filminformationen:
Film und Kritik „zum schreiben, lesen und streiten…“
Filminfo Blog der WamS

„Geh Headbangen!“ ID Pool # 77

Freitag, 17. März 2006


Das Angeprangerte „selbstreflektierende“ in Blogs hat mich (nun oder längst) ereilt, in der Beschäftigung mit der Bewerbung von „LOve & MOtion“, kommen mir so viele Bilder von mir unter, dass man mich für einen narzistischen Schnösel halten könnte.
Darauf antworte ich mir selbst: „Geh headbangen!“ Die Bilder beim Headbangen stehen jedem schnöselhaften Gebaren diametral gegenüber.
Aber auch hier scheine ich auf dem Holzweg: „Headbangen ist für Weicheier und Poser, richtige Rocker moshen…“ (ein gewisser sparch im Blog des RollingStone) Aha! Ich ein Weichei!
Dennoch, wer heute noch nicht Headbangen war, sollte das dringend nachholen. Diejenigen, die in Ermangelung einer Haarpracht keine so schönen Flugkurven hin bekommen, die müssen eben noch beim „1 € Laden“ vorbei und sich einen Restbestand aus dem Faschingsabverkauf sichern. Auf die Fotos bin ich gespannt!

Nachtrag zu „Prince Freedom“ ID Pool # 61

Donnerstag, 16. März 2006


Der stolze Besitzer (NYC) meines Gebrauchtwagens.
Das ist der Prinz (das Beweisfoto, welches ihn als waschechten Prinzen ausweist, hängt unter der Ghana Flagge an der Wand im Schatten) mit einem seiner zahlreichen Freunde. Letzterer brachte mich zu einem Eddi-Murphy-Klon (Boss der letzten paar tausend Kilometer, die mein Auto noch zurücklegen muß), in der Nähe des Klinikums Friedrichshain. In einer Baracke wurde dort in einer seltsamen Sprache aus Afrikanisch (?), Englisch und Deutsch letzte Details geregelt, bevor ich meine Autoschilder abschrauben durfte.
Der ganze Hintergrund zum Autoverkauf an den Prinzen unter: „Prince Freedom!“ ID Pool # 61.

„Presse und Internet“ ID Pool # 76

Mittwoch, 15. März 2006


Wie schon in „Angoogeln oder Recherche“ ID Pool # 47 ausgeführt, ist der Tagesjournalismus nahezu am Ende.
Informationen können über Ticker und Netzzeitungen schneller und aktueller sein. Aber wie steht es mit der Qualität?
Im Netz kann man noch besser voneinander abschreiben.
Wenn der Artikel zu lange wird, wird eh quergelesen. Aber einer gewissen Zeilenzahl, kann man dann schreiben, was man will, das nimmt keiner mehr mit.
Erinnert ein wenig an den Drehbuchautoren, der unvermittels irgendwo in seinem Script schreibt „Hubschrauber kreisen, der Wald brennt!“, nur um sich bei dem späteren Gespräch mit dem Produzenten zu versichern, dass dieser das Werk auch wirklich nicht gelesen hat.
Gibt es schon Untersuchungen zur Qualität von Texten im Internet?
Wer schon einmal Opfer einer Fehlmeldung wurde, der weiß ein Lied davon zu singen, wie schwer es ist, das Bild zu korrigieren.
„Frau Osthoff und der Grimme Preis“ wären ein schönes Thema zum genauen Studieren: wer hat wen hinters Licht geführt und wen benutzt? Menschen sind nie so, wie Medien sie darstellen und warum wird Medienkritik nicht endlich ein Fach in der Schule?

„Spielzeug“ ID Pool # 75

Dienstag, 14. März 2006


Was sich in den letzten 100 Jahren im Bezug auf Spielzeug getan hat, kann man getrost als Quantensprung titulieren.
Die alten Kaufläden (s. o.), die derzeit in der Ausstellung MÄU$E, MONE¥ UND MON€T€N im FEZ in Berlin zu sehen sind, zeugen noch von echter Handwerkskunst. Jedes Detail ein Unikat.
Die Ausstellung ist eigentlich eine Art Kindergarten mit Geldbezug, alles kann spielerisch gelernt werden: außer sparen. Mein Lieblingseintrag an der Pinwand „Was machst du wenn du zu wenig Geld hast?“ „Ich nehm ne Platte auf!“ – hätt ich ja auch gleich draufkommen können.
Dagegen (Kaufläden) ist der Hydro Foam ein Hightec Spielzeug für das Kind ab 25 (wie man auch in den Filmen auf der Seite sehen kann). Genial, es kann auf der Straße, der Wiese im See und in der Luft fahren/fliegen! Gleichzeitig!
So nun der Bogen zum Jahr des Hundes:
Warum der Hund von Welt einen Gummiknochen zum spielen braucht, ist mir rätselhaft – Hunde die früher gelebt haben waren wahrscheinlich alle depressiv oder wie die Herrchen und Frauchen alkoholabhängig. Aber die Omis (und nicht nur die) scheinen das Zeug wie blöd zu kaufen, sonst hätten die im Supermarkt nicht die Gitterschütten prallgefüllt.

Wie heißt ihr/dein Lieblingsspieleug?

„Keine Lust mehr auf Winter“ ID Pool # 74

Montag, 13. März 2006


Ich will endlich wieder Sandburgen bauen und offen fahren (mit heruntergekurbeltem Fenster wenigstens).
Die Meerjungfrau hat längst die Flut mitgenommen, die Krabben rennen nachts wieder über den Sand hinweg als ob nichts gewesen war und warten auf Leckerbissen. Die Möwen schreien und lachen durchdringend den Winter aus. Aber ich habe meine Füße in 40° C. warmes Wasser getaucht und warte bis sich die Haut ablöst.
Wie kann man nur diese Kälte vertreiben – zumindest aus den Gedanken?

„Kinder Illustrationen!“ ID Pool # 72

Samstag, 11. März 2006


Illustration eines 4. Klässlers zum Thema „Teufelskreislauf Drogen“

Von Kinderhand bearbeitet sieht der Rausch („High“ – deutet auf Alt68erLehrpersonal hin) erstrebenswert aus. Oder?

„Was für ein Hund sind sie?“ ID Pool # 71

Freitag, 10. März 2006


Herr und Hund am Schlachtensee (Berlin 2005)
Mein Ergebnis ist ernüchternd: laut diesem Test (einfach auf den Titel klicken und sich dann durch den Test klicken) bin ich ein gebieterischer Pit Bull, der nicht nur bellt, sondern auch beißt!
Aha! Falls jemand zu einem anderen Ergebnis kommt, dann bitte melden!
Man schreibt da über mich:
„Kein Zweifel – Sie sind ein Pit Bull
Als autoritärer und eher aggressiver Typ kommt für Sie nur eine Position in Frage: die Spitze. Und Sie haben keinerlei Schwierigkeiten, dies auch deutlich zu machen. Durch Ihre Hitzköpfigkeit haben Sie schon manchen Menschen vor den Kopf gestoßen (stimmt!). Sie teilen jedoch nie grundlos aus (stimmt nicht!). Überrascht es Sie, wie viel wir über Sie wissen? Keine Sorge, Sie haben auch Ihre guten Seiten. Sie sind unkompliziert und fallen nicht so leicht auf die Oberflächlichkeiten anderer herein (stimmt nicht!). Anstatt um den heißen Brei herum zu reden, sagen Sie immer, was Sie meinen(stimmt leider!). Achten Sie aber bitte darauf, Ihre Mitmenschen nah genug an sich heran zu lassen, damit diese Sie und Ihre guten Eigenschaften zu schätzen lernen. Wuff!“
Ja, Wuff! Mehr fällt mir dazu nicht – ich kann mich nicht wiederfinden in einem autoritären Ins-Gesicht-Beisser.

Das Thema „Herr und Hund“ wäre auch einen Fotokalender Wert und vielleicht sogar mehr. Möglicherweise kann ich jemanden zu einem derartigen Bildband anstiften (falls das nicht schon in den 50ern geschehen ist – meine lange Leitung wir erinnern uns…)?
Sogar bei diesem Hundefutter Horoskop ist was dabei, was einen anspricht, wenn man ehrlich ist.
Die aufwendigen seitenlangen Horoskope (zudem kostenlos) haben einen Wahrheitsgehalt von mehr als 90%.
Seit neuestem weiß ich mehr über mich und meine Beziehung zu den Sternen: Sonne in Schütze, Mond in Löwe, Aszendent Jungfrau.
Mein Einstieg in die Astrologie ist das nicht, aber wenn der Mond Einfluß auf die Gezeiten hat und die Menstruation der Frau, vielleicht sind die Planeten an allem Schuld!?

link:
kostenloses Horoskop (mit erschreckendem Wahrheitsgehalt!)

„Die Königin vom Café Kipp“ ID Pool # 70

Donnerstag, 09. März 2006


Im Café Kipp in Stuttgart passierte mir am Dientag folgendes:
Der Ober kommt zu mir und bittet mich zögerlich meinen Platz, den ich gerade erst eingenommen habe, wieder zu räumen. Ich blicke mich verständnislos um, aber da das Café nahezu leer ist, fällt mir nicht sofort ein Grund für meinen Zwangsumzug ein. Herr Kipp persönlich klärt mich auf, dass gleich eine Dame käme, die immer an diesem Platz sitze und sie sei da wenig flexibel, in jedem Fall weniger flexibel als ich. Da ich nicht meinen Trotztag habe räume ich das Feld und warte. Da kommt sie: die Königin vom Café Kipp: Stammkunden haben Vorfahrt! Roter Schal, blonde frisierte Haare, rotnachgezogenen Lippen, Hornbrille. Der Krückstock wandert wie seit Jahren an seinen Platz zwischen Bank und Tisch. Frau Stark legt ihren Mantel ab und kaum sitzt sie, da steht auch schon ihr Wasser auf der Marmorplatte. Naseputzen, so laut, dass jeder hört, dass sie (noch) da ist: the Queen is bacK.
Rituale von alten Menschen haben eine Faszination, die gewürdigt werden muß (zuletzt zum Beispiel in Mañana al mar) – wessen Großeltern haben etwas zu dem Thema beizusteuern?

„Bewußtseinserweiterndes“ ID Pool # 69

Mittwoch, 08. März 2006


Ja, das kann man alles machen! Muß man aber nicht!
Falls jemand Lust verspürt und in einem sagen wir Biosupermarkt mal alle Flyer zusammensammeln möchte, ich würde mich an die Auswertung der highlights machen!

„Werbung, die keiner braucht!“ ID Pool # 68

Dienstag, 07. März 2006


Während man im benachbarten Karlsruhe dauernd Preise für das tolle Verkehrssystem einheimst, machen die Stuttgarter nach einer meiner persönlichen Verschwörungstheorie mit der ansäßigen Automobilindustrie gemeinsame Sache und hauen die Preise in die Höhe und den Service in den Keller.
Falls es im Raum Stuttgart Studenten geben sollte, die sich von diesem Abbild (siehe oben) angesprochen fühlen, dann bitte melden!
Es scheint eher eine Abschreckung als eine Werbung zu sein. Der sogenannte Student scheint zu sagen: „Du darfst dir kein Ticket kaufen, nein nein, sonst hast du bald nur noch Spatzen (oder Spätzle) im Kopf genau wie ich!“
Eine Sammlung von Werbung, die mir auf den Geist geht gibt es bereits und sicher da draußen noch viele andere solche Sammlungen – man sollte sie zusammenführen auf schlechtewerbung.de (diese Domain ist leider vergeben, aber wir finden eine andere und sorgen umgehend für das gefürchtete „schlechte Werbeagenturen Ranking“.

„Cultix – geschlossene Läden“ ID Pool # 67

Montag, 06. März 2006


Eigentlich wollte ich diesen netten kleinen Shop am Potsdamer Platz bewerben (aus dem Hintereingang vom Filmmuseum raus, immer rechts an der Wand entlang und dann in die U-Bahn runter, gleich auf der linken Seite), aber nachdem ich die Internetseite aufgerufen habe, ist mir alles klar: wieder so ein Laden, der es 4 Monate mit Ach und Krach schafft die Miete zusammen zu kratzen und dann hängt ein Schild an der Tür: „zu vermieten!“
So schöne Sachen haben die da, USB Flaschenhals Lampen und Kugelschreiber mit Wasserwaage oder mit Taschenlampe oder, oder, oder und nicht teuer… (ich habe keine Aktien bei diesem Laden – heilig geschworen!)
Übrigens könnte man in Berlin eine Fotostory machen, die eine einzige Reihe von Läden zeigt, die alle geschlossen sind: mit Postern überklebt, leer, zu verkaufen, zu vermieten…
Eine Kilometerlange Fotoschlange mit Geschäften, die geschlossen haben – alle im Erdgeschoß an der Straße liegend. Das wär´s!

Ich hoffe, ich bekomme bald ein paar Fotos zu diesem Thema. Oder Doc Sagitarius
macht damit seine nächste Ausstellung (sag wenigstens wo du die Ideen her hast!)!