Archiv für die Kategorie ‘Kunst & Kultur’

Der-große-Felicia-Zeller-Rigoletti-Filmabend

Dienstag, 24. Oktober 2006

Flyer Filmabend
Die Tour der beiden Wahlberlinerinnen nach wundegeklatschten Zuschauerhändchen geht weiter:
Am 24.11. im Kino BlowUp, Berlin ab 21:30 Uhr bekommt man ein paar Highlights aus dem umfangreichen Werk zu sehen und (!!!) – (ich kann es an dieser Stelle nicht verheimlichen) -, eine erste öffentliche Vorführung in der der Filmmogul als waschechter Bulgare auftaucht und den Film dadurch ungemein bereichert – also allein deshalb ein Muß.

„Reich und berühmt durch Kultur“

Montag, 23. Oktober 2006

Flyer 3. Marketingtag am 11. November 2006
Nein, das ist nicht die Anleitung zum Geldscheindrucken, sondern der Titel einer Veranstaltung, die von der Industrie und Handelskammer Berlin angekündigt wurde. Hier sollen die Kulturschaffenden und Kultursponsoren am 11. November 2006 zusammengebracht werden.
Vielleicht sollte ich in einem T-Shirt mit der Aufschrift „arm aber sexy“ aufkreuzen und ein paar Heller einsammeln.
Durchaus ernstgemeinte Infos zur Veranstaltung finden sich hier:
IHK Berlin Termine

Filmwettbewerb: Die X-Bar zeigt Deinen Film auf Großleinwand!

Sonntag, 22. Oktober 2006

xbar-logo
Ich zittiere aus einer Email:

    Wir bieten allen jungen Filmemachern ein Forum, die Interesse daran haben, ihren Film in einen kleinen Wettbewerb treten zu lassen. Moderiert wird dieses Event von Jakob Wurster (bekannt als Regisseur und Autor, sowie als Moderator bei Theatersport in Berlin). Meldet Euch zeitnah per Mail oder Telefon bei uns. Das ZDF wird in der 43 o. 44 Kalenderwoche einen Beitrag über die Einführung dieses Wettbewerbs in unserer Bar drehen, daher bitten wir um schnelle Kontaktaufnahme. Bitte mit kurzer Beschreibung des Inhaltes und Dauer des Filmes.
    Kontakt:
    Daniel Hoffmann
    info@cocktailxbar.de
    Infos:
    www.cocktailxbar.de

Bin brennend gespannt, ob und wie die Filme in den laufenden Betrieb der Bar eingebunden werden.
Hardcore Kinogänger wie der alte Buchhändler aus KA, die immer noch „kein Einlaß nach Beginn der Vorstellung“ ins Grundgesetz aufnehmen lassen wollen, werden das Nachsehen haben. Der geübte Bargänger muß vieles gleichzeitig machen und tun können und braucht zunehmend Futter für die Augen.
Und was hat eigentlich die „x- Bar“ mit „x-Filme“ zu tun? Wenn überhaupt?

Rigoletti bei der Arbeit

Sonntag, 22. Oktober 2006

Berliner Wald am 19.10.06:

    Im „Hain“ leben, in Mitte arbeiten und in Kreuzberg den Saal rocken! So muß das sein.
    Rigoletti liest das erste Kapitel (Titel: „Mission Impossible II“) mit freundlicher Genehmigung der Autorin und powered by:
    Channel Filmmogul

Heute: Rigoletti zu Gast beim Berliner Wald

Donnerstag, 19. Oktober 2006

doc pfaus im einsatz
Die Vieles-Kann-Künstlerin Rigoletti – man beachte die Kollektion von Kapuzen ohne Jacke – liest heute aus ihrem neuen Buch vor:
Buch:
„Aus dem Leben einer Verblühenden“

Donnerstag, 19.10.06
Festsaal Kreuzberg
Skalitzerstr.130
U: Kottbusser Tor
Tür: 20:00
Beginn: 20:45

http://www.spokenwordberlin.net/

Nici Halschke is back – Stück von ihr im Theaterdiscounter

Freitag, 23. Juni 2006

Theater Discounter

Wenn schon die scharfzüngige Frau Zeller über Nici Halschke meint:
„Nici Halschke ist das weltweit sprachgewaltigste Groupie. Aus ihrem besessenen Studium von Illustrierten und Fernsehserien hat sie sich ein so gewaltiges Sekundärwissen erarbeitet, so dass sie dem angeschriebenen Star wie ein gut informierter Kumpel gegenübertritt, ein Kumpel, der sich aus Klatsch und Promiwerbung das vermutete Echtleben der Stars gnadenlos zusammengezimmert hat. In die Fläche, die die Stars den Fans bieten, projiziert Halschke ihre eigene Tiefe, ihre eigene verzweifelte Existenz. Egal, wo sie sich befindet, stets ist es ihre eigene Position, die die eigentlich wichtige ist. Ob ihr die Plastiktüte beim Einkauf platzt oder ob sie in Leonberg von einem Auto überfahren wird, obwohl sie keine Krankenversicherung hat, es ist ihr eigener Alltag, ihr eigenes Leben, das das eigentlich prominente, das maßgebende ist.“

Ich kann mich nur anschließen. Frau Halschke und ihren sagenhaften Humor durfte ich in meinem erstes Jahr an der Filmakademie kennenlernen und habe es eigentlich nicht verwunden, dass sie nach diesem Jahr einen anderen Weg, einen großen berüchtigten Umweg eingeschlagen hat. Irgendwann wird sie mit einer Komödie über uns hereinbrechen und wir werden ihr das entgegenbringen, was sie verdient hat: uneingeschränkte Bewunderung.

zum Theaterdiscounter

SchussChor im „kleinen Theater“ Friedenau

Dienstag, 06. Juni 2006

„Lieder für 11 Fußball-Götter auch für WM-Verweigerer. Regie: James Lyons, musikalische Leitung: Gerd Bellmann.“, heißt es auf der Postkarte, die für die Vorstellung wirbt. Das „Kleine Theater“ in Friedenau lohnt einen Besuch. Selbst arglose Menschen, die mit Fußball soviel gemein haben wie ein Zirkuspferd mit Schwangerengymnastik können dem Stück sicher etwas abgewinnen.
Die Zusammenstellung von fußballerischem Urwissen, wird in Liedern aufbereitet und entläßt einen so richtig beschwingt: Manches T-Shirt und manche Bluse war Lachtränen getränkt.
Übrigens unter uns Frauen, 11 Halbnackte Männer bekommt man sonst nur für teuer Geld zu sehen…

weitere Termine:
11.6.06 um 20 Uhr
18.6.06 um 20 Uhr
23.6.06 um 20 Uhr
24.6.06 um 20 Uhr

Tel. 030-8212021 Südwestkorso 64, 12161 Berlin

Zum: Kleinen Theater.

Wortungetüme – heute: Klontumpen

Dienstag, 06. Juni 2006

Heute lasse ich mich zu einer üblen Glosse hinreißen:
Die Wortverdrehung Klontumpen geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Sie vesucht sich durch ein paar verstopfte Synapsen hindurch zu zwängen, was aber völlig unmöglich ist, da mein Sprachzentrum dieses Unwort sofort wieder aushmhmhm will. Wollen doch ein paar Pinselschwinger in meiner Nachbarschaft Werbung für ihre Kunstfertigkeiten mit so einem Wortmonster machen.
Wenn sie so malen, wie sie werben, dann wird die Weinland wohl mit tunben Rafben gollvekleckert sein.
Ein Kontlumpen hätte es doch auch getan, aber nein, der Wortklon mußte her…

Zur Künsterlin: Ute Safrin.

Improtheater „Der Freie Fall im Freien Fall“

Mittwoch, 31. Mai 2006

Frau „mynameisunpronounceable“ (so lautet zumindest die vielversprechende Emailadresse) also kurz die Döthe wird wieder improvisieren:

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Improtheater „Der Freie Fall im Freien Fall“
-Freitag, 2. Juni, 21 h
Varieté- Theater „Zimmer 16“,
Florastr. 16, 13187 Berlin (Pankow)

Falls ihr also erleben wollt, wie ein Huhn sein Leben rettete, indem es
für den Schlachter die Steuererklärung schreibt, dann bitte hierlang:
zimmer-16

Schreibbühne

Donnerstag, 20. April 2006


Ohne die Qualität der Schreibbühne beurteilen zu können (mangels persönlichem Kontakt):
Es gibt einen offenen Abend immmer donnerstags in der „Cantian 17“, bei der man sich mit anderen Schreibhungrigen austauschen kann (5.- €) oder man wählt sich eins der angebotenen Seminare, um sich gezielt zu schulen.

Die SchreibBühne befindet sich in der Cantian 17
Cantianstr. 17
10437 Berlin
S-/U-Bahn Schönhauser Allee
www.schreibbuehne.de/

Berlin – Neue Nationalgalerie – Salon Noir

Dienstag, 04. April 2006


Veranstalltungshinweis für Do. 06. April 2006

20.00 BERLINER FESTSPIELE IM SALON NOIR

Samuel Beckett zum 100.
Frank Arnold liest Gedichte, Prosa und Szenen;
„Film“ von Samuel Beckett mit Buster Keaton

22.00 SALON NOIR CLUBNACHT

DJ ED 2000 interpretiert Melancholie
Live Visual Art: Philipp Geist (VIDEOGEIST)
http://www.videogeist.de
http://www.p-geist.de

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Text von Imke Ehlers © 2006

Philipp Geist „Time Lines“

Im Salon Noir in der Berliner Neuen Nationalgalerie wird Philipp Geist am 06. April 2006 anlässlich der Ausstellung „Melancholie, Genie und Wahnsinn in der Kunst“ seinen zweiten „live visual art set“ inszenieren.

In der live-Performance wird Geist aus selbst gefilmtem Rohmaterial mittels Software, analog Videomixer und Hardware neue und einzigartige Bilderwelten schaffen. Er wird seine Auseinandersetzung zum Thema Melancholie in einer performativen Reise von Musik unterlegt vorstellen.

Dabei wird er sich vor Ort mit den Gegebenheiten des Raumes der Neuen Nationalgalerie und der ausgewählten Musik konfrontieren. Die Bilderwelten reichen aus der Natur und Architektur kommend hinein ins Reich der Abstraktion und so wird es spannend, zu erleben wie die Bildinformationen, die vorhandenen Lichter der urbanen Metropole am Horizont verschwimmen und eine neue Bildwelt entsteht. Geist wird auch in der Performance des Salon Noir einen Dialog führen und zeigen wie Bild und Ton zu einer homogenen Einheit verschmelzen, ein Extrakt unendlicher Lichterscheinungen entwerfen. Er setzt sich in seinen Videoarbeiten immer auch mit der Aktualität des Idyllischen auseinander. Mit dem Wechselverhältnis von öffentlichem und privaten Blick, von Repräsentation und Introspektion zieht Philipp Geist die Betrachter- hier im Kontext der Melancholien – in seinen Bann.

Dies gelang ihm schon in seiner 5 wöchigen Züricher Videokunstinstallation „Winterzauber“ im November / Dezember 2005, als er das denkmalgeschützte Gebäude des Lake Side Restaurants in eine 450 qm große, dreidimensionale Videoinstallation verwandelte. Er projizierte direkt auf die Betonfassade und die Fensterfronten des Gebäudes, die mit einer Projektionsfolie präpariert wurden. Durch den Verzicht auf eine Leinwand und die direkte Nutzung des klar gegliederten Baukörpers als Projektionsfläche steigerte Geist die Abstraktion der Motive, bei gleichzeitiger Rückgewinnung von Tiefe und Facettenreichtum.

Video – Installation Zürich Lake Side / Zürichhorn 2005

Deutsche Welle TV Report