Archiv für die Kategorie ‘Musik’

Die eigene Hummerzucht – Wunsch und Wirklichkeit

Dienstag, 31. Oktober 2006

cover demolition lobster
Bei der Entstehung zum song „Demolition Lobster“ von shorty – eine Band und ihr Schicksal spielt der Wunsch nach einer eigenen Hummerzucht eine zentrale Rolle.

Wissenswertes über die Unmöglichkeit und Grenzen der Hummerzucht: hier
Pioniere der Hummmerzucht in Deutschland
Hummerzucht in Thüringen (1995)
Klassischer Hummerfang:
Hummerfischer in der Bretagne
Hummerzucht in Frankreich:
Hinweise auf Hummerzucht in der Bretagne nahe St. Brieuc

Berlin von unten, abgefahrene Orte

Donnerstag, 26. Oktober 2006

Unter dem Schloßplatz (Berlin)
Wie ich aus dem Newsletter der Band „THE UPESCALATOR” erfahre:

Klang und Raumexpedition 28.10.2006

Querilla und ZMF laden ein zur Klang und Raum Expedition in die Tiefen
Zentralberlins

www.querilla.de
www.zurmoebelfabrik.de

Sonnabend 28.10.2006 ab 21Uhr
Im Fundament der ehem. Schlossfreiheit am Schlossplatz. Treffpunkt:
Partyzelt gegenüber vom Staatsratsgebäude(Akademie) und Palast der
Republik

Im Boden des Zeltes befindet sich ein Loch, kein Meter im Durchmesser.
Über eine Leiter gelangt man 5Meter tiefer in die Katakomben der
Schlossfreiheit.

Band:
„THE UPESCALATOR“ live mit mehreren kurzen sets ihrer splendid love
songs

An den Plattentellern:
JÖN und CAKE WK (neon)
DAVID RODRIGUES (hedonic 2)
und live Mr JULES von der cosa nostra in Portugal

Eintritt 3Euro

Also endlich mal die Möglichkeit sich richtig auf Halloween einzustimmen, zum Beispiel wenn man da unten verloren geht…
Querilla

Drummer # 3 – Die Nähe von M. Katché und S. Copeland zum Film

Freitag, 02. Juni 2006


Filme in denen Munu Katché bei der Musik mitgewirkt hat.

Sowohl Manu Katché als auch Stewart Copeland haben sich im Bereich der Filmmusik getummelt.
Während Stewart Copeland mit seinen Dokumentationen (als Regisseur) aufwartet, widmet sich Katché u.a. auch der Komposition von Filmmusik.
Kontruiere ich? Scheinbar entdecke ich bei beiden eine Affinität zum Film, die ich vorher nicht wahrgenommen habe. Umso schöner.
Noch lieber würde ich natürlich aus der Tatsache, dass der gute Stewart als Kind eines CIA Agenten in Ägyten geboren wurde, eine über sieben Ecken gefaltete Geschichte erfinden, die darin gipfelt, dass er… nun ja, die worin gipfelt?
Die darin gipfelt, dass wir beide – also Copeland und ich – immerhin die gleiche „RUDE“ HiHat spielen.
Allerdings werde ich es nie schaffen, so laut und kraftvoll auf die Snare einzuprügeln: in Karlsruhe habe ich in einem Laden eingekauft, die als Vertragshändlder den TAMA support für Copeland bei einem Konzert übernehmen mußten.
Was war: er hat den Snarering durchgeschlagen! Materialermüdung!

Filme von Stewart Copeland über:
Francis Coppola
Oliver Stone
John Waters

Über Stewart Copeland, der 5 Grammys für seine Leistungen bei Police in den Jahren 1980-1983 gewonnen hat:

Stewart Copeland bei Drummerworld

Stewart Copeland in groben Zügen

offizielle Website von Stewart Copeland

Konzert von „The Up Escalator“ im Aufsturz

Mittwoch, 31. Mai 2006


Ernst, der sich immer nur „Jeff“ nennt, schreibt mir.

„Werte Freunde des Escalator-Pops,
Am 9. Juni erscheint unsere EP Life Is Sound. Aber am 1. wollen wir das schon mal mit Euch feiern.
Wir spielen live und halten ein paar druckfische EPs für Euch bereit.

Und zwar im
Aufsturz, Oranienburger Strasse 67, Berlin, 21:00 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

Also bis Donnerstag,

Euer Jeff.
TheUpEscalator.com
Aufsturz.de

Available in all Record stores and downloadable at Itunes, Napster, Musicload, Phonector

New Website with more Songs, Pics, News, coming soon.

Next Concert: June 21st Fete de la musique, Golgatha, Viktoriapark“

Viel Spaß beim Konzert!

Drummer # 2

Freitag, 19. Mai 2006


Die Schlagzeugnoten von Mr. Gadd – ja, das gibt es!

Steve Gadd
Manu Katché
Steward Copeland
Billy Cobham
waren und sind meine Schlagzeughelden.
Warum? Bei den ersten beiden trifft es vielleicht noch mehr zu als bei Copeland: der Versuch auch in einem Popsong sich so einzubringen, dass man hinterher hört, das ist doch… dieser Schlagzzeuger…
Verdammt schwere Sache, aber man muß schließlich Ziele haben.
Zunächst – so im täglichen Bandleben – äußerte sich dieser Wunsch Unverwechselbares hervorzubringen mit einem Hang zu extrem verkomplizierenden und eigentlich mit unserem damaligen Krautrock völlig unvereinbaren Schlagtechnikerfindversuchen (home made Paradiddles). Sollte ich mal einen mutigen Tag haben, dann werde ich von der Formation Pastell Schwarz ein „hörbares“ Stück heraussuchen und der Nachwelt als mp3 überlassen – auch auf die Gefahr hin, meine letzten Freunde zu verlieren und mit der Aussicht keine neuen jemals gewinnen zu können – meine Risikobereitschaft verblüfft nicht nur meinen Anlageberater.

andere Geschichten übers Schlagwerken:

Website von Steve Gadd!
Website von Manu Katché!

„Weil ich Schlagzeuger bin!“

Freitag, 12. Mai 2006


Nach 8 Jahren ohne jegliches Schlagwerkspielen, folge ich einer Einladung zum Musik machen. Wenn schon, dann richtig. Mein Schlagzeug (Sonor Signature) wird aus dem Keller geholt und in den Proberaum verfrachtet.
Das muffige Ding hat die Zeit gut überstanden, mehr als das, es klingt wie frisch von der Stange.

Als ich das gute Stücke das erste mal sah, war ich süße 19 und wollte mir eigentlich nur ein paar Stöcke kaufen. Aber als dieses funkelnde Rot vor mir leuchtete, war es um mich geschehen. Der Sound (dunkels Rosenholz)! Der erste Ratenkauf meines Lebens folgte. Die Stöcke bekam ich geschenkt. Meine Eltern am Rande des Nervenzusammenbruchs. Eigentlich hegten sie die Hoffnung, dass das alte 60er Jahre Ding, auf dem ich sonst rumdrosch, mein letztes Schlagzeug sein sollte. Nix da!
Als ich dann (weil man mich für einen Profi hielt) auch noch von der Firma Sonor einen Stapel Visitenkarten geschenkt bekam (von denen ich sicher noch eine irgendwo aufbewahrt habe), da war ich dann nicht nur Stolz auf meinen Kauf, ich schwebte.

Heute nachdem das Schlagzeug nun 20 Jahre alt ist (weder Rost noch Schimmel) lese ich, dass ich das „Jahrhundertschlagzeug besitze“ und „Ein Drumset, das fast schon eine erotische Ausstrahlung hat. Eine Aura, die seinesgleichen sucht!“ Deutsche Wertarbeit mit erotischer Ausstrahlung und der ersten „10 Jahresgarantie“ – daran konnte ich nicht vorbeigehen.
Fühle mich wie neugeboren.

Die ganze Geschichte des SONOR SIGNATURE drum kits

NORDmusik mit VJs von JuToJo im Club 103

Mittwoch, 03. Mai 2006


NORDmusik

05. Mai – 06. Mai 2006
ab 23h

Programm (Änderungen vorbehalten):

Freitag, 05.05.06
Whomadewho live (Gomma / Dänemark)
Tomboy (Gomma / Dänemark)
Kasper Björke (Fine, V2 Records / Dänemark)
President Bongo (Gus Gus DJ, Pineapple Records / Island)
Margeir aka Jack Schidt live + DJ (Pineapple Records / Island)
Sasse aka Freestyle Man live / „Made Within The Upper Stairs Of Heaven“ Album Release
(Mood Music / Berlin-Finnland)
Todd Terje (Bear Funk, Full Pupp / Norwegen)
Coolof (The Knife, Rabid Records / Schweden)

Samstag, 06.05.06
DJ Annie (679 Records, K7! / Norwegen)
Filur DJ Set feat. live vocals by Josephine Philip (V2 Records / Dänemark)
Kiki (Bpitch Control / Finnland)
Andreas Tilliander live (Mitek / Schweden)
Bulgur Brothers live (Karat / Mineral / Mitek / Sunset Diskos / Schweden)
Mikael Stavöstrand live (Mitek / Schweden)
Johan Skugge (Mitek / Schweden)
Ulf Eriksson (Kontra Musik / Schweden)
’Djur And Mir’ Label-Lounge feat.:
Slagsmalsklubben, 50Hertz, DINstalker live
& Djur And Me Allstars DJ Team & Special Guests (Schweden)

Visuals: JuToJo (Finnland-Berlin)

Instrumente der anderen Art: Theremin

Mittwoch, 26. April 2006


(c) Wikipedia
„Am Mittwoch den 3. vom Mai, spielen „Sasha Pushkin“ (Piano) & „Sid Ardbeg“ (Theremin) im White Trash Fast Food, Schönhauseralle 6-7.

Beginn um 21h in 3 Sets bis wir umfallen oder die Burgers kalt und die Biere warm sind.

Freu mich, bis danni!

Sid“
Soweit so gut, aber wie klingt dieses Instrument? Erfahrungsberichte?

„Filmmogul Podcast (5)“ ID Pool # 95

Mittwoch, 05. April 2006

Heute: Gemafrei Musik!

Wenn man mich nach meinen Assoziationen zu diesem Thema fragt, dann schweige ich lieber.
Hier ein Link zu einem Musiker, der solche und andere Musik produziert:

Kontakt zu Threedot Music
Oliver Randak
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Threedot Music
Moggerer Ortsstr. 32
96524 Föritz
Tel.: 036761-52773
Handy: 0162-933 40 38
eMail: info@threedotmusic.com
Web: www.threedotmusic.com
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Download Beispiel:

Zufälliger Weise besuchte ich gestern Abend (4.4.06) eine Veranstaltung in der Buchhandlung Lehmann:
Anfang 2006 wurde das Buch
“Websites für Musiker, DJs und Netlabels” von „Mr. mo.“ vom O’Reilly Verlag herausgebracht. Der Autor stellte sein Buch vor und hoffte auf artige Käufer.
Die wichtigsten Aussagen:
Die Website des Musikers ersetzt das Cover. Mit zunehmendem verschwinden der visuellen Komponente wird die Internetsite zur Visitenkarte. Also gestalten bitte! Und zur Sicherheit das Buch kaufen, wenn´s nicht berühmt macht, so macht´s wenigstens schlau und schön (die Internetseite meine ich).

Hier gibt es neue Episoden und Musik aus dem Dokumentarfilm LOve & MOtion zum download:
Podcast Seite

„Filmmogul Podcast (3)“ ID Pool # 86

Sonntag, 26. März 2006

Podcast Filmmogul

Heute vom Label beyondtheframe, elektronische Musik aus Frankreich vom Sampler „elektronic nØstalgia“.

Hier gibt es neue Episoden und Musik aus dem Dokumentarfilm LOve & MOtion zum download:
Podcast Seite

„Filmmogul Podcast (2)“ ID Pool # 79

Sonntag, 19. März 2006

Podcast Filmmogul
Das neue Logo: der Mogul als Märchenonkel immer für ein Späßchen zu haben.

Einfach nur ein Podcast mehr, wäre zu wenig, am liebsten Stelle ich jedesmal auch einen Musiker (Filmmusik, Sounddesign) vor… Dessen Musik läuft zu Beginn oder am Ende. Diesmal Stefan Ziethen, der den Mogulsong (und für viele meiner Filme die Komposition) geschrieben hat.
Der Briefkasten hat noch Hunger, bitte füttern! Her mit den CDs…!

hier gibt es neue Episoden und Musik
Podcast Seite

„Musikergeschichten“: ID Pool # 62

Mittwoch, 01. März 2006


Durch Bandgedanken von Etosha angeregt, hier meine Musiker-Geschichte:

Mein erster Versuch eine Band zu finden war recht kryptisch. Ich gab im Sperrmüll (anderswo nennt man die gleiche Zeitung „Zweite Hand“) eine Anzeige auf:
„May the force be with you“. Woher überhaupt jemand darauf kam, dass es sich um ein Musikergesuch handelte, ist mir heute schleierhaft. Jedenfalls meldeten sich diverse Menschen, mit denen ich dann sogenannte Sessions abhielt. Mein Schlagzeug stand in einem Raum mit Bar, zwischen Heizungs- und Getränkekeller, so was hatte man damals für Geburtstage oder ähnliche Feste eingerichtet, wobei es immer zu ungemütlich war, um richtig zu feiern.
Die Musiker, die kamen, waren vorwiegend Gitarristen mit unterschiedlichen Ambitionen. Ein Jazzer, ein HeavyMetaller, ein Krautrocker und diverse andere, die nicht spielen konnten, aber gern mal unter Leute kamen. Ich entschied mich für den HeavyMetallMan, der eigentlich für mich nur Nachteile brachte, da er nicht motorisiert war, mußte ich ihn zum Proben abholen (sic!) und ihm helfen seine Gerätschaften zu schleppen, außerdem war er fast taub und drehte seinen Verstärkerturm immer so weit auf, dass man mein Getrommel kaum hörte. Unsere Gemeinsamkeit hatte nichts mit der Musik zu tun, wir machten beide nur Musik, um unsere Väter zu ärgern, wenn nicht gar um sie am Rande des Nervenzusammenbruchs zu sehen.
Olavs Vater war leidenschaftlicher Polizist. So gern er sich als den perfekten Ordnungshüter in der freien Wildbahn präsentierte, so ein leidenschaftsloser Pantoffelheld war er zu Hause. Vergeblich versuchte er seine Ehe zu retten. Olav tat alles dafür, das es keinerlei Chancen auf ein glückliches Ende der Beziehung seiner Eltern gab. Er übte Stunden um Stunden bis die Schmerzgrenze längst überschritten war und falls sich jemand beschweren kam, drohte er damit sein Abitur zu schmeißen, wenn man ihn auch nur eine Sekunde länger daran hinderte seine Akkorde zu üben. Das saß.
Mein Vater stellte sich unter „Musik machen“ eine Art Hitparade der Volksmusik in angepaßter Lautstärke vor und schnaubte wie ein Teufel, wenn ich und Olav die Geräte in den Keller schleppten.
Um zehn, stellte er konsequent den Strom ab, weshalb wir nie auf die Uhr schauten, wenn wir in den Probenraum gingen. Das Übernahm mein Vater für uns. Ich konnte mir gut vorstellen, dass er die Sicherung eine halbe Stunde in der Hand hielt, mit knirschenden Zähnen, bevor er sie endlich umdrehte.
Meine Mutter erzählte mir in einer Mischung aus Vorwurf und Verzweiflung, wie sehr er während der Probe geschimpft hatte.
Mit mir redete er wenig über meine musikalischen Ambitionen, es fielen nur so Sätze wie „Soll das Musik sein!“ und dergleichen.
Olav und ich übten unbeirrt weiter und machten überhaupt keine Anstalten, uns auf solche Diskussionen überhaupt einzulassen. Mit bescheidenen Mitteln bastelten wir an unseren Eigenkompositionen, da wir spätestens beim ersten Zusammenspiel feststellten, dass wir nur „Smoke on the water“ beide gut genug kannten, um zumindest bis zum ersten Refrain zu kommen. Was uns fehlte, war ein Stückeschreiber und Sänger, den wir schnell über eine weitere Anzeige fanden.
„Maus“ war eine Art Vorläufer von Grönemeyer. Er saß hinter seinem Elektroklimperkasten und raunzte unverständliche Texte in sein Mikro.
Als wir dann auch noch einen Bassisten gefunden hatten machten wir uns an eigene Stücke. Das erste Konzert in Landau am 24.5.1986 im Otto-Hahn-Gymnasium als Vorband der stadtbekannten „Friedrich Kollermann“ war ein echter Anheizer für die Musikerlaufbahn. Ich war so aufgeregt, dass ich die 7 Stücke doppelt so schnell spielte, um eher fertig zu werden.
Ich könnte noch zwei Stunden weiterschreiben, aber den Rest hebe ich mir für meinen (pseudo-)autobiographischen Roman auf.
Mehr Musikergeschichten?

Bandgedanken

Dienstag, 28. Februar 2006

Meine schöne Band-Experience von gestern Abend (nachzulesen hier) hat mich auf die Idee gebracht, man könnte mal doku-artig hinter die Kulissen einer solchen Freizeitband schauen, und in das Alltagsleben der einzelnen Musiker.
Was tun die Leute die ganze Woche lang, bevor sie sich wieder zum Musik machen treffen? Befassen sie sich auch zuhause mit ihrer Band-Musik? Wo arbeiten sie? Was tun sie dort? Wissen ihre Geschäftspartner und Bürokollegen von ihrer musikalischen Seite?
Ich hab oft erlebt, erst nach Jahren einer geschäftlichen Bekanntschaft zu erfahren, dass jemand auch Musik macht, gerne trommelt, singt oder ähnliches. Viele Menschen machen Musik, manche sogar verdammt gute – aber die wenigsten wissen davon.
Für mich ist diese wöchentliche Bandprobe eine Rettungsinsel, ein Regenerationsabend, ein Comeout und Fallenlassen, eine Nahrungsquelle für die Seele.

Elvisimitatoren

Montag, 12. Dezember 2005


Seit geraumer Zeit beschäftige ich mit ELVIS und seinen Nachahmern. Die Zahl der Imitatoren steigt ständig. In einer Broschüre der Credit Suisse schreiben diese, dass nach ihren Berechnungen im Jahr 2010 jeder zweite ein Elvisimitator sein wird. Das Nachahmen hat eben Hochkonjunktur. Oder?