Artikel mit ‘Frankreich’ getagged

# 68 Willkommen zurück?

Montag, 04. Januar 2010

flaggezwei_jahre_frankreich
Das war´s gewesen. Aus. Schluss. Vorbei. Finito musica.
Der Auslandsreisende sollte in keinem Fall vergessen, dass man irgendwann wieder zurückkommt. Von den Ereignissen überrollt, steht man dann in der alten neuen Wohnung, hat noch 50 Kartons im Keller und wundert sich, dass das Leben der anderen auch weiterging.
Mit Lichtgeschwindigkeit verflog die Zeit dahin. Die Eindrücke schlummern in Fotokisten, die zu verstauben drohen. Vieles wird vor dem Wegwerfen nicht mehr angerührt werden. Die Zeit ist vorbei und bleibt, wenn überhaupt, nur als Spurenelement zurück: der letzte normannische Sand im Auto, die zusammengesuchten Ausstellungsgegenstände für einen Rückblick, die Sinneseindrücke und Gedanken, die Inspirationen, alles droht mit einem Mal weggefegt zu werden vom Schlamm des Alltags.
Ehemalige Bande sind gerissen, andere wurden gestärkt.
Die Zeit im Ausland fliegt wie eine große Blase an einem vorbei. Das Ganze zerfällt in seine Einzelteile:

Splitter

Splitter


Verweile doch! Nichts da!
In der Neujahrsnacht habe ich dann auch noch meinen kleinen Anhänger verloren, Frankreich und einen Handschuh. Was bleibt, frage ich mich gar nicht mehr, die Antwort kennen wir Pessimisten.

Tag der Sklavenbefreiung

Sonntag, 20. Dezember 2009

Während andere an diesem Tag schlicht ihren Geburtstag feiern, tobt auf der französischen Insel La Réunion der Bär.

So feiert man unter anderem auch jedes Jahr am 20. Dezember das Fest der Sklavenbefreiung. Der Geschichte nach, gab es im Jahre 1818 auf der Insel rund 70.000 Sklaven und lediglich 17 000 unabhängige Leute, damit lebten zu dieser Zeit vier Mal mehr Leibeigene auf der Insel. Der Grund für diese Überbevölkerung an Sklaven war der hohe Bedarf an Arbeitskräften auf den Zuckerrohr- und Kaffeeplantagen. Im Dezember 1848 wurde schließlich auch auf La Réunion die Abschaffung der Sklaverei verkündet und dadurch über 60.000 Sklaven zu freien Menschen.

Heute wird der 20.Dezember auf La Réunion als „Tag der Sklavenbefreiung“ bezeichnet und ist auf der Insel im wahrsten Sinne des Wortes ein „Feier“-Tag.

Die Franzosen und das Englisch

Dienstag, 30. Juni 2009

Ab und an schleichen sich Worte in die französische Sprache, die die Académie française noch nicht kennt und auch nicht kennen will. Man hütet die französische Sprache und will sie gegen diese englischen Pfui-Worte schützen, um nicht zu sagen man konserviert und balsamiert sie.
Mutige nutzen Worte wie „flyer“ und im Radio kündigt man sogar „hits“ an, aber man spricht es französisch aus: die neuesten its!
Wieder andere versuchen sich auch in der Schriftform.
Dazu habe ich folgende Karte unter den Wischer geklemmt bekommen:
chunky_pizza001
Das ging ja gerade nochmal gut.
chunky = bullig, globig, grob geschnitten (letztes auf Fleisch bezogen)
junky = schrottig
junk = Müll
Allein die Verwechslungsgefahr legt eigentlich nahe, seinen Laden nicht unbedingt „chunky´s pizza“ zu nennen, aber es soll dennoch gut schmecken.

Titel it!

Samstag, 14. März 2009

der_hahn_ist_tot
Ohne Worte. Nee.

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Titel it!

Freitag, 13. März 2009

ente
„Alles so schön bunt hier!“

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# 67 Est-ce que vous cherchez quelque chose?

Freitag, 13. März 2009

Doucement! Il faut attendre le 27.!
flyer
Am 27.3. 2009 wird die Internetseite eines kleines normannischen Dorfes offiziell vorgestellt: eine kleine INAUGURATION. Diese Internetseite ist mein Abschiedsgeschenk an die kleine Gemeinde, die mir sehr zu Herzen gewachsen ist. Auch wenn es nur 139 Einwohner gibt (bisher), eine Internetseite darf nicht fehlen. Es gibt keinen Dorfplatz, auf dem man sich Treffen könnte. Und es gibt auch sonst nur wenige Anlässe, an denen man überhaupt zusammen kommt – ich meine im großen Kreis. Deshalb wünsche ich mir, dass die Website www.st-martin-le-hebert.fr ein Dorfplatz wird, auf dem man manches freundliche Lachen sieht und die neuesten Meldungen weitergibt. Es ist auch mein Koffer voller Erinnerungen, den ich hier hoffentlich für immer abstelle und den ich jedes Jahr besuchen werden, um nachzuschauen, ob noch alles drin ist. Heula!
flaggezwei_jahre_frankreich

Titel it!

Freitag, 13. März 2009

abendlicht
Bitte frage mich jetzt keiner wo die Farben herkommen (digitale Bildbearbeitung – nix da!) – Das ist Lomo.

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Titel it!

Freitag, 06. März 2009

baguette_automat
Gefunden in Valognes in der Normandie.
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Neue Produkte: Lila Chips

Dienstag, 10. Februar 2009

blaue_chips1
Neulich im Supermarkt, fallen mir diese Chips in die Hände. Ich als Couch-Kartoffel (Hüstel!) brauche gelegentlich Knabbergut und da man auch hier Abwechslung will, empfehle ich nicht die Kartoffelpüree-Formfladen, diese Chemiepampe in der langen Dose, sondern die echte Kartoffel.
Die rote, violette oder von mir aus (wie auf der Packung angekündigt) blaue Kartoffel stellt eine optische Abwechslung dar und crunshed wie ihre blassen Verwandten.
Gesehen bei Champion.

# 65 Umtausch von FF in Euro – geht noch

Sonntag, 08. Februar 2009

flaggezwei_jahre_frankreich
Die Ex-Währung ist in den Köpfen verankert, wenn nicht in den Genen.
Hartnäckig werden hier die französischen Francs (FF)1 hochgehalten. Auf jedem Kassenbon findet sich immer noch der Franc-Betrag ausgedruckt. In manchen Geschäften ist er immer noch größer aufgedruckt als der Euro-Betrag, was mich gelegentlich ins Koma befördert. Die Summe ist dann um das 6.55957 fache höher.
franzoesische_franc
Ja, auch Supermärkte wollen ab und an, daran erinnern, den letzten Franc noch in die neue Währung zu transformieren. Bis zum 31. Januar 09 war das in der Super U Filiale in einer Verkaufsaktion möglich und wieder habe ich es versäumt und schleppe ein paar Centimes weiterhin mit mir herum.
Die Franzosen haben ihre Centimes (zumindest das Wort) behalten, während die Deutschen sich mit dem Euro nicht nur von der Mark, sondern auch vom Pfennig getrennt haben und sofort Schwierigkeiten mit dem „Sent“ oder „Zent“ hatten.
Allerdings wurde das Geld bei dieser Verkaufsaktion nicht an der Kasse, sondern an der Information eingesammelt und in Wertgutscheine umgetauscht.
Wie wäre das, wenn ich im Berliner Lidl mal eine handvoll Pfennige auf die Kasse zähle, so als Happening?
Eine freundliche Verkäuferin würde mich vielleicht an die Bundesbank verweisen, wo man hoffentlich in tausend Jahren noch DMark umtauschen kann.

  1. das ist die Währung, die die in Frankreich hatten, bevor es den Euro gab []

Titel it!

Samstag, 07. Februar 2009

freiluftkabine
Auf dem Markt in Caen habe ich diese Kabine gesehen. Auch bei 2C° kann man da ungesehen schnell in die neue Unterwäsche schlüpfen. Wie nennt man nun aber so ein Ding für draußen?
Titel it!1

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# 64 „Frühling lässt sein blaues Band…“

Freitag, 06. Februar 2009

flaggezwei_jahre_frankreich
…oder Gedichte lernen in der Schule.
Gibt es das noch? Dass deutsche Schüler Gedichte lernen? Das war ja schon zu meinen Zeiten recht ausgedünnt.
Jede Woche wird hier in Frankreich ein neues Gedicht gelernt (Altersstufe der 7-8 Jährigen).
Jeden Donnerstag ist Vortrag (Artikulation und Tempo werden beurteilt, der Titel und der Autor müssen genannt werden). Nur mit der Auswahl der Themen kommt man im Moment etwas durcheinander. Da die Osterglocken, die ich am Sonntag fotografiert habe, am Montag im Schnee versinken, kann man nochmal die Wintergedichte rausholen und die Frühlingsgedichte nochmal wegpacken.
fruehling

# 63 Wasserverbrauch der Europäer im Vergleich

Donnerstag, 05. Februar 2009

flaggezwei_jahre_frankreich
wasserverbrauch_europa001
(Quelle „le petit journal de l´eau“ von Veolia – Wasserversorger in Frankreich)
Wie die Schweizer und Finnländer auf einen solchen Wert kommen, das muss mir mal einer erklären. Vielleicht liegt es an den Schneekanonen oder der Jacuzzi-Dichte?
Die Schweiz freut sich sogar in einer anderen Quelle hier darüber, dass ihr Wasserverbrauch stetig sinken würde und gibt derzeit 400 Liter pro Person und Tag an, also noch mal 150 Liter mehr als in der Tabelle oben! Über Vergleichszahlen läßt sich trefflich streiten. Über eine Zahl nicht: 101000 Liter Wasser hat unsere Familie in einem Jahr verbraucht. Das macht pro Tag und Kopf 55 Liter.
Die Franzosen liegen im Europäischen Mittel, aber es gibt hier ein anderes bemerkenswertes Detail. Bei den Wasserwerten in La Manche findet sich, wie hier beschrieben neuerdings auch die Radioaktivität. Ist der Wert gestiegen?
radioactivite
(Quelle Präfektur de La Manche, Synthèse 2007, Breuville)
Was hatte ich nochmal geschrieben?

Der Wert wird mit “0″ angegeben.
Aber ich möchte wetten, dass demnächst irgendwo hinter den vielen Nullen eine Eins steht, man muss das Volk langsam mit Wahrheiten konfrontieren, die man jahrelang unter Verschluss hielt.

Leider habe ich keine Vergleichswerte für ganz La Manche, wäre doch interessant zu sehen, ob die Mess-Stellen in der Nähe des Reaktors (Flammenville) erhöht sind.
Wer kontrolliert diese Werte überhaupt? Wer überprüft sie? Wer checkt sie gegen?
Frankreich wo sind deine Grünen?

Titel it!

Mittwoch, 04. Februar 2009

Finden sie einen Titel zu folgendem Bild:
unter_schafen

„Neulich vor der Haustüre.“ oder „Es kann nur einen geben!“ oder „Diese Stadt ist zu klein für uns beide!“ sind mögliche Titel für dieses Foto. „Teitel“ it! wie der Engländer sagt oder schöner geschrieben: „Titel it!“ 1
Wer nun also ganz ohne Gewinn (außer die direkte Verlinkung der Bilder – falls gewünscht) und einfach so mal lostexten will. Bitteschön!
Foto-Einsendungen2 sind jederzeit erwünscht (an info(at)filmmogul.de) und werden umgehend gebloggt. Wem mehrere Titel einfallen, nur zu…

  1. Wer nun entrüstet aufschreit, das gibt es doch schon! Ja, ich weiß:
    Zwar gibt es die Freitagstexter schon seit langem und mittlerweile muss man einfach hier suchen, um den Ort zu finden, an dem getextet wird (Danke Markus für die viele Arbeit!), aber:
    1. die Regeln sind mir etwas zu starr und immer nur am Freitag lostexten, das klappt bei mir nicht.
    2. heimlich ärgere ich mich natürlich auch noch nie gewonnen zu haben (bei nur 3 Teilnahmen kein Wunder).
    3. Außerdem habe ich hier Millionen von Bildern, die sonst nie einer zu sehen bekommt. []
  2. immer schön die Quelle angeben und auf die Rechte achten []

# 62 Wintereinbruch auf Französisch

Dienstag, 03. Februar 2009

flaggezwei_jahre_frankreich
Man ist es einfach nicht gewohnt hier in der Normandie. Seit über 10 Jahren gab es keinen Schnee mehr und nun 20 cm in ein paar Stunden. Autos bleiben massenweise liegen, Räumfahrzeuge gibt es scheinbar nicht und bei uns kommt sowieso keines vorbei. Das Auto kann nicht mal aus dem Hof bewegt werden (nun nicht mehr). Nicht mal die Hauptstraßen sind frei, die N13, Verkehrsader in La Manche wir einfach die ganze Nacht gesperrt -vorsorglich. Der Kühlschrank ist voll und es ist wunderschön draußen:
dsc00387
Winterruhe!

# 61 Panoramafreiheit in Frankreich

Donnerstag, 29. Januar 2009

flaggezwei_jahre_frankreich
Darauf können wir stolz sein: Panoramafreiheit:
auf Sebis Blog finde ich in den Kommentaren folgenden Beitrag von einem „Anonymus“ namens Jo:

in frankreich gilt nicht, die sogenannte panoramafreiheit. man darf also keine tollen gegenstände wie z.b. den eifelturm ablichten und veröffentlichen. zum glück ist das hinter dem stinkenden latschen nur ein modell ! 🙂

Tatsächlich schreibt Wikipedia hierzu:

Die Panoramafreiheit gilt nicht in Frankreich. Daher kann die Stadt Paris für das nächtliche Beleuchtungsdesign des Eiffelturms das Urheberrecht beanspruchen.
Stellt ein geschütztes Objekt nicht das zentrale Bildmotiv dar, kann es allerdings frei abgebildet werden.
Bilder, die nur für persönliche Zwecke gemacht werden, sind erlaubt, solange sie nicht veröffentlicht werden.
Die Nationalversammlung hat am 21. Dezember 2005 davon abgesehen, von der, durch die europäische Richtlinie 2001/29/EG Art. 5 Abs. 3 lit. h eingeräumten Möglichkeit, die Panoramafreiheit einzuführen, Gebrauch zu machen.

Man hat davon abgesehen die (P-)Freiheit einzuführen! Wieder ein Beweis für den Fortbestand der Monarchie und das nicht erst seit King Narkozy?
Das hat auch Vorteile, wenn ich mal kein Geld mehr habe, dann könnte ich Abmahnungen an all die Blogs losschicken, die einen Eiffelturm im Programm haben…

# 60 über Bürokratie in Frankreich

Mittwoch, 28. Januar 2009

flaggezwei_jahre_frankreich

Um euch gleich mal jegliche Illusion zu nehmen: Es ist viel schlimmer!
Frankreich scheint das Ursprungs-Land der Bürokratie zu sein (wer ernsthaftere Probleme hat, dem sei die Internetseite frankreichkontakte.de empfohlen), das weiß man nur auf unserer Seite der Grenze noch nicht so recht.

Beispiel Flohmarkt: Jeder, der auch nur einen Teppich ausrollt, muss seinen Namen, seine Adresse, seinen Beruf, die Nummer seines Passes und den Namen der Katze seiner Großmutter angeben: Warum? Jeder darf nur zwei mal im Jahr flohmarkten. Und das wird anhand der Meldezettel kontrolliert, die der Veranstalter des Flohmarktes ausfüllen läßt.

Beispiel Hausverwaltung:
schreiben004

Nein, die können nicht Rechnen! Es geht schließlich um Bürokratie und nicht um gesunden Menschenverstand. Wer anstatt einmal richtig zu rechnen ein Schreiben verfasst (dieses ist nicht das erste), in dem es am Ende um das Eintreiben von 8 Cent geht, der streicht auch Zettel durch, bevor er sie in den Papierkorb wirft. Die Briefmarken, das Papier, der Textmarker und vor allem die Entlohnung müssen inflationär zusammen geschmurgelt sein, wenn man da noch Gewinn machen will.

Beispiel Wohnungsübergabe: Für läppische 240.- Euro hat der Vermieter einen Advokatsgehilfen (huissier de justice organisiert in der Société Civile Professionelle) angeheuert, um den Zustand des Hauses in einem 26 seitigen bebilderten Bericht (proces verbal de constat) fest zu halten. Ein Butterbrotpapier, auf dem jede Seite bestätigt, dass das Haus neu renoviert und sauber ist, hätte es auch getan.

Beispiel Internetseite .fr: Aus dem Schreiben meines Webpaketdealers:

Grund für den Fehler war der Punkt im Namen der Stadt des Inhabers,
dieser wird von der französischen Vergabestelle nicht zugelassen.

Leute, die aus St. Martin, St. Dennis, St. Etienne, oder St. Moritz kommen, wundern sich, warum ihre Domain nach fünf Tagen noch nicht registriert ist?

Wer nun noch behauptet, die Franzosen seien weniger bürokratisch, dem fehlen die Kerne im Kürbis.
Es ist alles viel schlimmer, einfach schon aus dem Grund, weil man es nicht vermutet. Von wegen „C´est la vie!“ und so.

# 59 Kulinarischer Fächer: vom Saumagen zur Jakobsmuschel

Dienstag, 27. Januar 2009

flaggezwei_jahre_frankreich
Es war ein weiter Weg vom pfälzischen Saumagen, als dessen Botschafter wir uns ausgeben wollten, ohne das Rezept genau zu kennen…
(hier eine Trophäe bei meinem Lieblingsmetzger)
saumagen
… bis hin zum Öffnen und Vorbereiten von Jakobsmuscheln:
Video: Wie trenne ich eine Jakobsmuschel von der Muschelschale
Aber die Gratwanderung funktioniert.
Ehrlicherweise, mit manchen Einschränkungen: was schleimt oder hüpft kommt nicht in den Topf und auch für die Kuddelwurst kann ich mich beim besten Willen nicht ereifern.
Auch die Franzosen haben mit manchem Deutschen Rezept so ihre Probleme. Das fängt schon bei unserem genialen Brot an, das man hier nicht findet – nirgendwo. Es will ja auch keiner.
Es bleibt also bei einem (oberflächlichen) Geschmacksaustausch, der Rest ist wahrscheinlich genetisch geprägt und unabänderlich in den Rezeptoren eingespeichert.

17000 km auf dem Tandem

Freitag, 23. Januar 2009

Es soll durch 17 Länder gehen. 5 Stunden am Tag in die Pedale treten. Mit dem Tandem von Frankreich (nahe Paris) bis hinunter nach Südafrika. Eine Reise, die am Sonntag begann und die 18 Monate dauern soll.
tandem_afric
Adeline und Oliver (24 und 26) haben sich eine lange Reise und Herausforderung vorgenommen. Sie berichten darüber auf der Seite: tandafrika.
Ein Abenteuer. Sicher.
1000 km Sahara warten, ein Minengürtel in Marokko und durch den Sudan kann man nicht: derzeit Kriegsgebiet! Die Reise dokumentiert auch die derzeitige Weltpolitik, das Nord/Südgefälle, das Arm und Reich.
Ich wünsche allzeit gute Fahrt.

# 58 eine neue Begrifflichkeit: französische Härte

Donnerstag, 22. Januar 2009

flaggezwei_jahre_frankreich
Mit zwei Jahren schulen die Franzosen ihre Kurzen ein. Ohne Schultüte! Ohne Eingewöhnungszeit!
Und später?
Heute (es ist Januar, fröstel, hust, röchel) haben sie schwimmen. Im Freibad!
Die sogenannten „deutschen Tugenden“ sind jenseits der Grenze verbreiteter als vermutet.