Artikel mit ‘Normandie’ getagged
Titel it!
Mittwoch, 18. März 2009Titel it!
Samstag, 14. März 2009Titel it!
Freitag, 13. März 2009# 67 Est-ce que vous cherchez quelque chose?
Freitag, 13. März 2009Doucement! Il faut attendre le 27.!

Am 27.3. 2009 wird die Internetseite eines kleines normannischen Dorfes offiziell vorgestellt: eine kleine INAUGURATION. Diese Internetseite ist mein Abschiedsgeschenk an die kleine Gemeinde, die mir sehr zu Herzen gewachsen ist. Auch wenn es nur 139 Einwohner gibt (bisher), eine Internetseite darf nicht fehlen. Es gibt keinen Dorfplatz, auf dem man sich Treffen könnte. Und es gibt auch sonst nur wenige Anlässe, an denen man überhaupt zusammen kommt – ich meine im großen Kreis. Deshalb wünsche ich mir, dass die Website www.st-martin-le-hebert.fr ein Dorfplatz wird, auf dem man manches freundliche Lachen sieht und die neuesten Meldungen weitergibt. Es ist auch mein Koffer voller Erinnerungen, den ich hier hoffentlich für immer abstelle und den ich jedes Jahr besuchen werden, um nachzuschauen, ob noch alles drin ist. Heula!
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Titel it!
Freitag, 13. März 2009Titel it!
Freitag, 06. März 2009Titel it!
Freitag, 27. Februar 2009Titel it!
Donnerstag, 26. Februar 2009Titel it!
Mittwoch, 04. Februar 2009Finden sie einen Titel zu folgendem Bild:

“Neulich vor der Haustüre.” oder “Es kann nur einen geben!” oder “Diese Stadt ist zu klein für uns beide!” sind mögliche Titel für dieses Foto. “Teitel” it! wie der Engländer sagt oder schöner geschrieben: “Titel it!” 1
Wer nun also ganz ohne Gewinn (außer die direkte Verlinkung der Bilder – falls gewünscht) und einfach so mal lostexten will. Bitteschön!
Foto-Einsendungen2 sind jederzeit erwünscht (an info(at)filmmogul.de) und werden umgehend gebloggt. Wem mehrere Titel einfallen, nur zu…
- Wer nun entrüstet aufschreit, das gibt es doch schon! Ja, ich weiß:
Zwar gibt es die Freitagstexter schon seit langem und mittlerweile muss man einfach hier suchen, um den Ort zu finden, an dem getextet wird (Danke Markus für die viele Arbeit!), aber:
1. die Regeln sind mir etwas zu starr und immer nur am Freitag lostexten, das klappt bei mir nicht.
2. heimlich ärgere ich mich natürlich auch noch nie gewonnen zu haben (bei nur 3 Teilnahmen kein Wunder).
3. Außerdem habe ich hier Millionen von Bildern, die sonst nie einer zu sehen bekommt. [↩] - immer schön die Quelle angeben und auf die Rechte achten [↩]
# 48 politische Karriere in Frankreich?
Mittwoch, 07. Januar 2009Wer in Frankreich politische Karriere machen will1, sollte sich in jedem Fall den Grünen anschließen, deren Image braucht dringend eine Politur:
(gesehen in Cherbourg)
So lange man den Eindruck hat, die Grünen seien ein Müsli kauendes Besserwisserpack2, kann man nicht ernsthaft verlangen, dass ein kritisches Bewusstsein für Umweltthemen entsteht: Kann es sein, dass es Atomkraft-Nein-Danke!-Aufkleber nur auf Deutsch gibt?
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- Es gibt tatsächlich Menschen, die das vorhaben, vielleicht auch gerade wegen Sarkozy [↩]
- Eine Gestalt wie Joschka Fischer fehlt hier noch [↩]
Zwei Jahre Frankreich # 44 “heula!”
Dienstag, 30. Dezember 2008
Auf der Internet www.heula.fr findet man eine interessante Sicht auf die Normandie und kann einen Eindruck davon gewinnen, wie der Normanne sich sieht. Ein stoischer im Regen stehender sympathischer Mensch, der dem Wetter und den modernen Errungenschaften trotzt. In etwa so wie Paul, einem landesweit bekannten Bauern aus La Manche.


“Vorsicht, Gefahr der Aufheiterung – Normandie stark und grün” steht da. Ja, es regnet mehr als anderswo, dennoch besteht nicht nur für das Wetter die Gefahr der Aufheiterung. Und wenn die Sonne herauskommt, muss man eben nach draußen. Es gilt zu profitieren, wenn das Wetter mitspielt. Die Belohnung für das Ausharren unter dem Regen ist eine immergrüne Landschaft mit satten Weiden und Kühen, die eine besonders fette Milch geben.

“Heula!” wird regional (Departement Orne) für “Olala!” gesagt und wird “Ölaaa!” ausgesprochen.
Ein Jahr Frankreich # 32 – 6.6.1944 – Die Landung – Le Debarquement
Freitag, 06. Juni 2008
Meine wenig feinfühligen Nachbarn haben mir, nachdem wir von unserem Ziel Normandie berichtet haben, ein wenig Lesestoff geschenkt:
Aus “Normandie – Deutsche Kriegsgräberstätten” (ja, das meinten die zwar nicht so, aber naja).
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Über jene betagten Nachbarn erfahre ich aber auch wichtige Details:
1. jeder Franzose hat einen Bildband über die Landung in der Normandie im Schrank stehen und
2. Die Normandie arbeitet immer noch mit dem Image des besetzten bzw. befreiten Landes.
3. Trotz allem ist man nicht nachtragend, so langsam wächst Gras über die Sache, auch wenn einem als Deutscher sofort mulmig wird, bei der Konfrontation mit der Geschichte.

Im Museum direkt am Strand von Utah-Beach erfahre ich, dass die Landung um ein Haar schiefgegangen wäre, die Truppen landeten 1800 m weiter südlich. Das Ergebnis dieses “Fehlers” sie landeten außerhalb der Reichweite der deutschen Geschütze! Ein Glück passieren manchmal Fehler, die sich als Segen herausstellen.
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Alle par Kilometer, gibt es ein Museum mit Wehrmachts und Alliierten-Plunder. Alle Kilometer wird man auf die “Voie de la Liberté” aufmerksam gemacht. Sie markeiert den Weg, den die Alliierten nahmen, um Frankreich und die Welt von Hitlerdeutschland zu befreien.
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(klicken zum Vergrößern)
“Les bornes de la voie de la liberté” (Meilensteine) Hier in Valognes vor dem Rathaus.

Nach der Landung am 6.Juni hat es noch geschlagene 14 Tage gedauert, bis die Menschen in Valognes befreit wurden, obwohl das nur 30 Kilometer Ackerland sind. Der Dampfhammer des Krieges fiel hier besonders heftig. Nur einen Moment später müßte dann auch unser St. Martin le Hébert befreit worden sein.
Ein Jahr Frankreich # 15 Wenn der Nachbar “Tag der offenen Tür” hat
Montag, 22. Oktober 2007
Immer im September, wenn die Franzosen wieder in ihrem Land unter sich sind, gibt es den Tag des Denkmals: “Les Journées du Patrimoine” Genauer vielleicht mit “Tage des kulturellen Erbes” zu übersetzen.
Dann kann man ausgesuchten Orten einen Besuch abstatten, obwohl am Tor “Privatbesitz” steht.
Die einmalige Chance unseren nächsten Nachbarn in die Suppenschüssel zu schauen, lassen wir uns nicht entgehen: “La Cour” oder “le Manoior” in St. Martin le Hébert hat geöffnet:

Mit stolzgeschwellter Brust wird das Anwesen präsentiert, der Schloßherr persönlich reißt die Eintrittskarten ab und seine Söhne passen auf, dass sich keiner verirrt. Das Schlößchen (aus dem 15. Jahrhundert bis 17. Jahrhundert) mit Wassergraben, schön symetrisch von 4 Türmen eingerahmt, liegt malerisch an einem Bach, der zum Wassergraben gestaut wird.

Links vorne der Taubenturm, daneben sieht man den Kamin der hofeigenen Bäckerei.
Der Taubenturm ist innen hohl.

Eine spezielle Mauertechnik (1596 helle Steine, aus einem Steinbruch bei Valognes gewonnen, wurden versetzt zueinander aufgeschichtet), ermöglicht es, dass bis zu 4000 Taubenpaare im Turm nisten konnten. Wozu ein Taubenturm?
Eier, Sonntagsbraten und Dung für den Terrassengarten hinterm Schloß.
Noch ein paar Bilder von “la cour”.








