Artikel mit ‘St. Martin le Hébert’ getagged

Titel it!

Freitag, 17. April 2009

klo1
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Titel it!

Samstag, 28. März 2009

wurzeln
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# 67 Est-ce que vous cherchez quelque chose?

Freitag, 13. März 2009

Doucement! Il faut attendre le 27.!
flyer
Am 27.3. 2009 wird die Internetseite eines kleines normannischen Dorfes offiziell vorgestellt: eine kleine INAUGURATION. Diese Internetseite ist mein Abschiedsgeschenk an die kleine Gemeinde, die mir sehr zu Herzen gewachsen ist. Auch wenn es nur 139 Einwohner gibt (bisher), eine Internetseite darf nicht fehlen. Es gibt keinen Dorfplatz, auf dem man sich Treffen könnte. Und es gibt auch sonst nur wenige Anlässe, an denen man überhaupt zusammen kommt – ich meine im großen Kreis. Deshalb wünsche ich mir, dass die Website www.st-martin-le-hebert.fr ein Dorfplatz wird, auf dem man manches freundliche Lachen sieht und die neuesten Meldungen weitergibt. Es ist auch mein Koffer voller Erinnerungen, den ich hier hoffentlich für immer abstelle und den ich jedes Jahr besuchen werden, um nachzuschauen, ob noch alles drin ist. Heula!
flaggezwei_jahre_frankreich

Titel it!

Freitag, 13. März 2009

abendlicht
Bitte frage mich jetzt keiner wo die Farben herkommen (digitale Bildbearbeitung – nix da!) – Das ist Lomo.

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Titel it!

Mittwoch, 04. Februar 2009

Finden sie einen Titel zu folgendem Bild:
unter_schafen

„Neulich vor der Haustüre.“ oder „Es kann nur einen geben!“ oder „Diese Stadt ist zu klein für uns beide!“ sind mögliche Titel für dieses Foto. „Teitel“ it! wie der Engländer sagt oder schöner geschrieben: „Titel it!“ 1
Wer nun also ganz ohne Gewinn (außer die direkte Verlinkung der Bilder – falls gewünscht) und einfach so mal lostexten will. Bitteschön!
Foto-Einsendungen2 sind jederzeit erwünscht (an info(at)filmmogul.de) und werden umgehend gebloggt. Wem mehrere Titel einfallen, nur zu…

  1. Wer nun entrüstet aufschreit, das gibt es doch schon! Ja, ich weiß:
    Zwar gibt es die Freitagstexter schon seit langem und mittlerweile muss man einfach hier suchen, um den Ort zu finden, an dem getextet wird (Danke Markus für die viele Arbeit!), aber:
    1. die Regeln sind mir etwas zu starr und immer nur am Freitag lostexten, das klappt bei mir nicht.
    2. heimlich ärgere ich mich natürlich auch noch nie gewonnen zu haben (bei nur 3 Teilnahmen kein Wunder).
    3. Außerdem habe ich hier Millionen von Bildern, die sonst nie einer zu sehen bekommt. []
  2. immer schön die Quelle angeben und auf die Rechte achten []

# 45 die Verfeinerung der Geschmacksnerven und das Archaische liegen eng beieinander

Freitag, 02. Januar 2009


Eigentlich wollte ich Herrn Wolfram Siebeck ordentlich in die Pfanne hauen, da er ganze Landstriche im ZEITmagazin der Kulinarischen Barbarei bezichtigt hat – die armen Ossiländer. Wer sich aber so beschissen anziehen kann (ZEITmagazin Nr. 1 vom 23.12.2008, S. 46) und dann noch vorgibt einen ausgesuchten Geschmackssinn zu haben, der disqualifiziert sich einfach selbst. Der Mann strotzt vor Überheblichkeit, wenn er dem Heer der Ost-Köche rät „aus diesen verpönten Innereien“ (vollständiger Artikel) einen verfeinerten Leckerbissen zu machen.
Was nun aber gesagt werden muss: der Geschmack soll sich Verfeinern dürfen und dazu braucht man entweder Kultur oder das Experiment.
Ob man nun herausschmeckt, ob die Nutella aus Deutschland oder aus Frankreich kommt, halte ich für einen Versuch in die richtige Richtung, auch wenn Kenner das sofort mit „na klar schmeckt man´s“ beantworten:

Die Geschmacksaufgaben müssen zunehmend schwieriger werden, sonst landet man irgendwann bei drei Gerichten, die man zwanghaft abzuwechseln versucht. Nutella mit Brot, Nutella mit Kartoffeln, Nutella mit Nudeln.
Das fällt unter deutsche Geschmacksverfeinerung, während der Franzose schon beim Anblick erkennt, ob die Foie Gras selbstgemacht oder gekauft ist – übertrieben gesprochen.
Foie Gras hätte ich früher nie gegessen, schleichend kann ich mir aber vorstellen, dass man diesen Geschmack zum Kulturgut erklärt (wie bei den Franzosen geschehen). Ein schwerer Gewissenskonflikt: Kultur oder Kreatur? Dass sich die Franzosen auf die Seite der fragwürdigen „Genuss-Kultur“ stellen ist bezeichnend.
Es muss an dieser Stelle gesagt werden, dass es nicht zu rechtfertigen ist, dass Tiere gequält werden, warum auch immer. Das scheint in der französischen Gesellschaft nicht angekommen zu sein, da an Weihnachten auf jeder Festtafel die Foie Gras zu finden ist.
Videos wie diese zeugen von Grausamkeiten, die einem den Appetit vergehen lassen.
Wer sich also dagegen aussprechen will, kann das hier tun: Manifest zur Abschaffung der Stopfleber.
Andererseits im Agrarstaat Frankreich (50% aller Bürgermeister sind Bauern) lebt man mit einem Fuß im Feld. Man kennt, liebt und tötet die Kreatur. Unsere Nachbarn schlachten Hühner, Hasen, Schafe, Ziegen, Schweine zum Teil noch selbst. Davor habe ich zum einen Respekt, zum anderen schüttelt es mich, weil ich die Grausamkeit, die mit der Schlachtung einher geht, nicht wahrhaben will. Wenn wir sie selbst schlachten müssten, die Tiere, dann gäbe es sicher bald ein paar Vegetarier mehr unter uns. Die Bauersfrau fragt mich, wieso ich nur die Schenkel oder die Brust vom Huhn will? Was soll man den mit dem Rest von diesem „kaputten“ Huhn machen. Chicken MC Nuggets?
Ich habe mich also daran gewöhnt, dem Suppenhuhn den Kopf selbst abzuschneiden und die Innereien vor dem Kochen aus dem Hühnchenkörper zu nehmen.
Es gibt auch einen Bauern in St. Martin le Hébert, der Gänse und Enten hier in der Nähe hält. Auch er macht die Foie Gras. Jeden Tag fahre ich an seinen im freien gehaltenen Tieren vorbei und kann mir nicht vorstellen, dass er so barbarische Mittel wie im Video oben anwendet. Er hat mir auch schon den Raum gezeigt, in dem die Tiere geschlachtet werden und selbst diese Schlachtküche hat mich noch nicht abgeschreckt. Wenn ich einen mutigen Tag habe, dann frage ich ihn danach, wie das mit der Mast bei ihm funktioniert. Das Archaische und die Verfeinerung der Geschmacksnerven liegen scheinbar ganz eng beieinander hier in Frankreich.

Zwei Jahre Frankreich # 38 Der St. Martin von St. Martin

Sonntag, 05. Oktober 2008


So ein Tag des offenen Denkmals hat schon was für sich.

Der Journee du Patrimoine öffnet uns die Kirche gegenüber, die nur unregelmäßig für Gottesdienste geöffnet wird (vorwiegend am Donnerstag Vormittag) und nur einmal seit August 2007 musste die Glocke eine Beerdigung begleiten.

In der Kirche entdecken wir gregorianische Noten, die dem Zerfall Anheim fallen und wünschen uns einen Gönner, der die kleine Kirche vor dem totalen Zerfall bewahrt.
An Regentagen kommt es vor, dass das Wasser über den herrlichen Kirchenboden rauscht.

Und da hängt er dann auch, der St. Martin aus St. Martin:

Auf der Suche nach dem passenden Sponsor finde ich einen Schweizer, den es nach Frankreich gezogen hat. Er beschreibt seine Erfahrungen mit dem Patrimoine hier.

Ein Jahr Frankreich # 32 – 6.6.1944 – Die Landung – Le Debarquement

Freitag, 06. Juni 2008

Ein Jahr Logo
Meine wenig feinfühligen Nachbarn haben mir, nachdem wir von unserem Ziel Normandie berichtet haben, ein wenig Lesestoff geschenkt:
Aus „Normandie – Deutsche Kriegsgräberstätten“ (ja, das meinten die zwar nicht so, aber naja).
6.6.1944 Landung Normandie
(klicken zum Vergrößern)
Über jene betagten Nachbarn erfahre ich aber auch wichtige Details:
1. jeder Franzose hat einen Bildband über die Landung in der Normandie im Schrank stehen und
2. Die Normandie arbeitet immer noch mit dem Image des besetzten bzw. befreiten Landes.
3. Trotz allem ist man nicht nachtragend, so langsam wächst Gras über die Sache, auch wenn einem als Deutscher sofort mulmig wird, bei der Konfrontation mit der Geschichte.
Souvenir du debarquement
Im Museum direkt am Strand von Utah-Beach erfahre ich, dass die Landung um ein Haar schiefgegangen wäre, die Truppen landeten 1800 m weiter südlich. Das Ergebnis dieses „Fehlers“ sie landeten außerhalb der Reichweite der deutschen Geschütze! Ein Glück passieren manchmal Fehler, die sich als Segen herausstellen.
utahbeachmuseum
(klicken zum Vergrößern)
Alle par Kilometer, gibt es ein Museum mit Wehrmachts und Alliierten-Plunder. Alle Kilometer wird man auf die „Voie de la Liberté“ aufmerksam gemacht. Sie markeiert den Weg, den die Alliierten nahmen, um Frankreich und die Welt von Hitlerdeutschland zu befreien.
voie de la liberté
(klicken zum Vergrößern)
„Les bornes de la voie de la liberté“ (Meilensteine) Hier in Valognes vor dem Rathaus.
Valognes 1944, Normandie, France
Nach der Landung am 6.Juni hat es noch geschlagene 14 Tage gedauert, bis die Menschen in Valognes befreit wurden, obwohl das nur 30 Kilometer Ackerland sind. Der Dampfhammer des Krieges fiel hier besonders heftig. Nur einen Moment später müßte dann auch unser St. Martin le Hébert befreit worden sein.

Ein Jahr Frankreich # 15 Wenn der Nachbar „Tag der offenen Tür“ hat

Montag, 22. Oktober 2007

Ein Jahr Logo
Immer im September, wenn die Franzosen wieder in ihrem Land unter sich sind, gibt es den Tag des Denkmals: „Les Journées du Patrimoine“ Genauer vielleicht mit „Tage des kulturellen Erbes“ zu übersetzen.
Dann kann man ausgesuchten Orten einen Besuch abstatten, obwohl am Tor „Privatbesitz“ steht.
Die einmalige Chance unseren nächsten Nachbarn in die Suppenschüssel zu schauen, lassen wir uns nicht entgehen: „La Cour“ oder „le Manoior“ in St. Martin le Hébert hat geöffnet:
programm "Les journées de la Patrimoine"
Mit stolzgeschwellter Brust wird das Anwesen präsentiert, der Schloßherr persönlich reißt die Eintrittskarten ab und seine Söhne passen auf, dass sich keiner verirrt. Das Schlößchen (aus dem 15. Jahrhundert bis 17. Jahrhundert) mit Wassergraben, schön symetrisch von 4 Türmen eingerahmt, liegt malerisch an einem Bach, der zum Wassergraben gestaut wird.
lacour
Links vorne der Taubenturm, daneben sieht man den Kamin der hofeigenen Bäckerei.
Der Taubenturm ist innen hohl.
Taubenturm
Eine spezielle Mauertechnik (1596 helle Steine, aus einem Steinbruch bei Valognes gewonnen, wurden versetzt zueinander aufgeschichtet), ermöglicht es, dass bis zu 4000 Taubenpaare im Turm nisten konnten. Wozu ein Taubenturm?
Eier, Sonntagsbraten und Dung für den Terrassengarten hinterm Schloß.
Noch ein paar Bilder von „la cour“.